Gedanken um meinen Geburtstag herum

Am Samstag bin ich 31 Jahre geworden. Im Gegensatz zu meinem 30. habe ich den Tag ganz ruhig und gemütlich mit meiner Familie im Garten verbracht und hatte eine sehr schöne Zeit. Die nächsten 8 Jahre werde ich wohl wieder nicht so genau wissen, wie alt ich eigentlich bin, denn ob ich nun 31, 34 oder 36 bin ist glaub ziemlich egal. Aber diese 30 war schon toll. Das Lebensjahr war gut zu mir.
Ich habe im Herbst das erste Mal so wirklich ernsthaft mit Sport begonnen und habe das ohne Pause bis jetzt durchgezogen. In der Regel gehe ich zweimal wöchentlich mit meiner Freundin ins Fitness Studio und irgendwann im Frühling, als ich eine Grundkondition entwickelt habe, bin ich joggen gegangen. Der Anfang war etwas hart, aber machbar. Ganz im Gegensatz zu meinen anderen kläglichen Versuchen in den vergangenen Jahren. Aber durch die Vorarbeit im Studio hatte ich mehr Muskulatur und Ausdauer. Trotzdem musste ich mich auf der Straße erst mal durchbeißen. Am Anfang bin ich immer mal wieder eine Minute gegangen als ich dachte es geht nicht mehr. Aber genau das war für mich nicht der richtige Weg. Den so hatte ich immer im Kopf „bis zur nächsten Kreuzung jogge ich noch, dann gehe ich wieder“ und konnte gar nicht richtig frei joggen. Eines Morgens habe ich mit also vorgenommen, egal welches Tempo: ich jogge durch. Ab da hat mir das ganze dann auch Spaß gemacht, weil man sich tatsächlich steigert. Der Rückweg macht mir dann immer besonders Spaß, denn da gehen die letzten Meter bergab. Ich laufe meistens 6km, habe aber auch schon die 7 geknackt. Mal sehen, wo mich das noch hinführt. Im Alltag habe ich auf jeden Fall gemerkt, wie leicht mir das Fahrradfahren jetzt fällt. Mit dem Sohn hinten drauf kann ich problemlos Berge hochfahren. Früher hätte ich geschoben oder unter größter Anstrengung im Stehen durchgepowert. Jetzt sind da einfach so fancy Muskeln am Bein die das für mich machen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ziele habe ich mir nicht so direkt gesetzt. Aber die 10km wären schon schön. Oder mal eine richtige Wanderung. Wandern war für mich immer eine ganz furchtbare Vorstellung. Jetzt hätte ich richtig Lust drauf. Gut finde ich auch die Vorbildfunktion, die wir für unsere Kinder haben und wie selbstverständlich sie akzeptieren „Mama oder Papa gehen laufen“. Die Große fährt – auch dank ihres tollen Fahrrads – schon kleinere Touren mit uns und da will ich unbedingt dran bleiben. Denn irgendwie war ich als Kind sehr sportlich, das hat mit dem Wechsel zum Gymnasium aber schlagartig aufgehört. Ich bin lediglich ein paar Mal im Jahr skaten gegangen.
Ansonsten möchte ich nun auch gerne wieder richtig ins Berufsleben einsteigen. Ich schaue mich schon länger um, aber bisher war nicht das passende dabei. Denn es wäre schon schön, wenn es was wird, was genau mein Ding ist, wo ich aufgehe und gefordert bin. Ich hoffe, da öffnet sich bald eine Türe für mich.
Unsere Familienplanung haben wir nun für die nächsten 5 Jahre auch erstmal abgeschlossen. Danach kann man ja nochmal neu drüber nachdenken – so mit 36 ;-). Aber ich genieße die Zeit sehr. Auf dem Spielplatz gestern waren beide die ganze Zeit unterwegs, kamen nur zum Küsschen geben, trösten, essen oder trinken zu mir und das macht Spaß! Ich kann abends frei weggehen, ich habe Feierabend, ich schlafe wieder durch. Eltern sein ist echt ein sehr schöner, aber auch anstrengender 24h Job. Aber wenn sie etwas älter sind ist das schon ne coole Sache. Meine Freundinnen aus der Schul- und Studienzeit bekommen jetzt alle ihre Kinder und ich höre ihnen gerne zu und bestätige sie darin, wie anstrengend die ersten 2 Jahre sind. Innerlich bin ich einfach nur froh es schon geschafft zu haben :-).
Mir geht es gut. Ich bin sehr dankbar und glücklich und so darf es gerne weitergehen.

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Gartenglück²

Wir lieben unseren Garten und es ist definitiv unser liebster Ort im Sommer. So viel Platz zum spielen, toben, lachen, buddeln, schaukeln, rennen, in der Hängematte liegen. Aber auch meine Rosen, meine Tomaten, meine Gemüsepflanzen und ganz wichtig: meine Johannisbeerbüsche. Am allerwichtigsten sind aber die Nachbarsmädchen. Die sind einfach die besten Babysitter <3.

Schon seit Jahren liegt mir mein Papa in den Ohren, dass unsere Kinder unbedingt ein Häuschen mit Rutsche und Schaukel brauchen. Aber mir war die Gefahr mit den kleinen Kindern einfach zu groß – bzw. ich wollte wenigstens im eigenen Garten entspannt herumliegen dürfen, ohne den kleinen Bruder ständig an der Leiter zu unterstützen. Und dieses Jahr gab ich ihm dann den Startschuss und das hat nicht lange gedauert, bis er mit einem kleinen Sprinter anrückte und einen Haufen Holz in unserem Garten abgeladen hat. Es folgten einige Besuche – ich erinnere mich noch an den strömenden Regen und wie wir zwei unbedingt genau da das Fundament gegossen haben – bis dann das Häuschen endlich stand. Wow ist das riesig! Und toll! Hach!!! Und was soll ich sagen? Die Kinder lieben es. Ich hatte die Ehre es abzuschleifen und anzumalen. Das war bitterkalt noch im März. Aber es sollte zum Geburtstag der Großen fertig sein und das Ziel haben wir dann auch erreicht. Als Geschenk gab es noch eine große Nestschaukel die seit dem jeden Tag viel genutzt wird. DANKE Opa <3.häuschen

Heute war ein richtig entspannter Gartentag voller kleiner Glücksmomente, die ich einfach mal festhalten möchte.

Die beiden spielten wunderschön zusammen. Diverse Rollenspiele, von Dinosaurierkindern, bis hin zu Mama und Kind…schließlich hörte ich folgenden Dialog:

Rumpelina: Möchtest du deine Fleischküchle mit Brokkoli oder ohne?
Lixi: Mit Ohne!
Rumpelina: Aber im Spiel hättest du ihn halt gemocht, okay?

Hahaha. Herrlich. Erstens heißt das bei mir in der Familie Frikadelle, aber anscheinend hat das fränkisch hier an der Stelle gesiegt und mein Kind sagt Fleischküchle…und dann essen beide keinen Brokkoli. Aber schön, dass sie im Spiel ihrem Kind welchen anbietet. Finde ich ja höchst spannend!

Da es fast 30 Grad draußen war, stellte ich noch einen Eimer Wasser hin und ihre Wasserspritzer und ehe ich mich versah wurde ich von oben bis unten pitschenass und wir jagten uns laut lachend durch den Garten. Kann es größeres Glück geben als solche Momente?

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Ironie

Der kleine Bruder verteilt lauter Papierschnipsel auf dem Boden. Dann ergab sich folgender Dialog:

Rumpelina: Mama! Schau mal, was der Lixi da macht!!!
Ich antworte leicht genervt: Super Lixi, ganz toll!
Rumpelina: Das war jetzt Ironie, oder?!

Ja – ich würde sagen, jetzt hat mein großes Kind eine der wichtigsten Sachen im Leben gelernt.

Warum denn?!

Der kleine Sohn ist nun ganz wie im Lehrbuch in der Warum-Phase angekommen. Ein großer Spaß für alle. Nein, echt. Ich finde das toll und faszinierend. Denn irgendwann kommt doch jedes Kind in diese Phase und das zeigt ja nur von der Neugierde der Kinder. Aber bei folgendem mitgehörten Dialog mit seiner Schwester musste ich sehr schmunzeln.

Die beiden spielen mit Lego Duplo. Die große Schwester verteilt die Rollen und sagt, was gespielt wird. das läuft dann so ab:
Rumpelina (R): Ich bin die Emma und du der Florian.
Lixi (L): Warum denn?!
R: Na, weil ich das Mädchen sein möchte. Also die Emma ist krank und darf deshalb auf der Couch fernsehen. 
L: Warum denn?!
R: Na weil sie krank ist.
L: Warum denn?!
R: Musst du immer warum denn fragen?!

Hahahaha. Ja, das zeigt ganz gut, wie diese Warum-Phase so abläuft. Ich finde es herrlich. Vor allem, sagt Lixi konsequent immer „warum denn?!“.

Ansonsten kann ich berichten, dass die beiden fast immer ein Herz und eine Seele sind und teilweise über 2 Stunden gemeinsam spielen, völlig in Rollenspiele abtauchen  und ich sie nicht sehe (nur höre). Das ist traumhaft und so kenne ich das aus meiner Kindheit. Bitte mehr davon! 🙂

Schöne Ferien!

Ich hatte mich zunächst ja ein wenig beklagt, dass unser Kindergarten ausgerechnet die Faschingswoche als Schließzeit ausgesucht hat. Warum nicht Ostern oder Pfingsten? Da kann man wenigstens richtig weg fahren und da hätte es sich für den Mann auch mehr gelohnt sich frei zu nehmen. Außerdem sind die Weihnachtsferien gefühlt noch gar nicht lange her. Aber nun ist es eben diese Woche und vom ersten Ferientag mit frühlingshaften 14°C habe ich ja schon berichtet. Die nächsten Tage war das Wetter nicht mehr wirklich schön. Es regnete, stürmte, hagelte und war insgesamt sehr unangenehm draußen. Aber wir haben versucht das Beste draus zu machen.

Dienstag waren wir im Schwimmbad. Das erste Mal habe ich mich alleine mit den beiden ins Hallenbad getraut. Wir haben das vorher gut besprochen und es hat wirklich gut geklappt. Im Kleinkinderbecken waren sie die meiste Zeit alleine und ich konnte sogar auf meiner Liege liegen und ihnen beim spielen zusehen. Nur wenn sie ins Nichtschwimmerbecken wollten bin ich mit rein und da sich beide Kinder mit Schwimmflügeln problemlos über Wasser halten können, hat das sogar richtig Spaß gemacht. Bevor es dann zum duschen ging – wovor ich wirklich Angst hatte – ich stellte mir vor, dass ich nackt unter der Dusche stehe und der Sohn dann wieder in Richtung Becken läuft und ich hinterher hechte oder so…da habe ich mal in die Bestechungskiste gegriffen und ihnen ein Eis versprochen wenn das alles gut klappt. Ja, so eine bin ich dann auch mal und es hat hervorragend geklappt. Beide Kinder ließen sich anstandslos die Haare waschen, kämmen, föhnen und blieben bei mir. Die Große zieht sich endlich alleine an. Hey: voll toll! Das Eis habe ich anschließend sehr gerne spendiert. Als wir dann um halb sieben zu Hause ankamen schlief der Sohn schon und die Große hat auch nur noch schnell Sandmännchen geschaut bevor ihr die Augen zufielen.

Mittwoch war etwas blöd. Den Vormittag verbrachten wir mit anprobieren der Frühlings- und Sommergarderobe und ich sortierte und ordnete die Kleiderschränke. Irgendwann gab es nur noch Zoff und Knatsch. Es gab ein schnelles Mittagessen, bevor wir dann zum einkaufen fuhren. Am Nachmittag kam eine Freundin mit ihren Kindern. Es war laut und anstrengend. Wird Zeit für Spielplatztreffen :). Abends musste ich erst Mal aufs Laufband zum Kopf frei kriegen. Und yeah: wieder 5 km geschafft.

Am Donnerstag spielten die Kinder am Vormittag so schön, dass ich sie gar nicht groß stören wollte. Ich räumte ein bisschen auf und die Kinder tanzten durch die Wohnung. Gegenn Mittag kam der Opa für ein paar Stunden vorbei und die Kinder waren  im großen Opaglück. Am späten Nachmittag sind wir noch für zwei Stunden in die Bücherei gelaufen und hatten dort eine schöne Zeit.

Heute war dann schon der letzte Ferientag und wir haben uns schon um halb zehn das Laufrad für Lixi und das Fahrrad für Rumpelina geschnappt, ich zog mir meine Laufschuhe an und ab ging es in den Wald. Wir haben eine richtig schöne und vor allem lange Runde gedreht. Ganz spontan sind wir in de Steinbruch eingekehrt. Dort verbringen die Kindergartenkinder jeden Freitag und es war total schön dort. Letzten Sommer noch hatte Lixi da total Respekt vor und ließ sich nur tragen. Aber heute flitzte er umher, kletterte seiner Schwester überall hinterher und war dann auf dem Rückweg natürlich schon sehr müde. Aber er hat es geschafft. Und darauf bin ich echt stolz. Denn meine Fitnessuhr sagte am Ende 4,6km. Das finde ich beachtlich und möchte ich gerne ganz regelmäßig so beibehalten. Dann können wir vielleicht mal im Sommer ein  paar größere Touren unternehmen. Am Nachmittag haben wir noch eine kleine Wasserfarbmalrunde eingelegt und sind später sogar nicht Mal zum Spielplatz. Obwohl es echt nicht warm war. Aber seit mein großes Kind ENDLICH Handschuhe trägt ist alles super und wir genießen das draußen sein.

Die Ferien waren toll und ich freue mich unbändig auf den Frühling und was wir dann alles machen können :-).

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Erster Frühlingstag 2017

So lange herbei gesehnt und endlich ist er da: der Frühling!
Okay, eigentlich ist es erst Ende Februar und die nächsten zwei Tage soll es wieder regnen. Aber der Tag heute war wunderschön.
Wir haben seit heute eine Woche Faschingsferien (leider ohne Papa) und ich habe gestern beschlossen, meine Einstellung zu ändern. Nicht dran denken, wie anstrengend es mit den beiden Energiebündeln alleine sein kann, sondern wie schön es sein kann und habe uns einen ersten Ferientag geplant, der nur toll werden konnte.
Wir sind gegen 10 in einen Außenbezirk der nächst größeren Stadt gefahren. Normalerweise fahren wir immer in ein Parkhaus in der Innenstadt. Das Geld habe ich nun aber lieber in ein Tagesticket für die Straßenbahn investiert und wir haben heute mal die Stadt per Bahn erkundet. Das war ein Abenteuer. Vorher haben wir besprochen, dass sie brav sind, sitzen bleiben, auf Mama hören und was soll ich sagen? Besser hätte es nicht klappen können. Habe gleich einige nette Gespräche mit älteren Mitmenschen geführt wie brav meine Kinder doch sind. Jaja…wenn die wüssten ;-).
Wir haben keinen Buggy dabei gehabt, da sich Lixi erfahrungsgemäß nicht mehr hinein setzt. Aber wenigstens fürs Gepäck und den allergrößten Notfall war das immer gut im Hintergrund zu wissen. Aber meistens war es dann so, dass die Große ganz plötzlich nicht mehr laufen konnte und sich reingesetzt hat und dann kam die Eifersucht beim Bruder – schrecklich! Und was soll ich sagen? So stressfrei waren wir noch nie unterwegs. Ich habe bereits seit einem Jahr einen Trecking-Rucksack für all unser Zeug dabei – sieht zwar immer etwas komisch aus. Aber es passt alles rein und ist für den Rücken das Beste.

Wir besuchten gleich drei Spielzeuggeschäfte auf der Suche nach Ideen für das bald 5 Jährige Kind. Wow F Ü N F! Im Gegensatz zu ihrem Bruder der sich alles wünscht, war bis jetzt kein richtiger Wunsch zu entlocken. Sie schaut sich alles sehr interessiert an und hat Angst einen Wunsch zu äußern, den sie später bereuen könnte, weil sie sich doch lieber was anderes gewünscht hätte. Bisher habe ich noch keine zündende Idee. Aber vielleicht äußert sie sich ja noch.

Zum Mittagessen trafen wir dann den Papa in einer Sushi-Bar. Das habe ich mir schon so lange wieder gewünscht und das Mittagsangebot am Laufband ist eine gute Sache. Ist ja schon etwas wie im Schlaraffenland, wenn man das leckere Essen an einem vorbei fahren sieht. Beide Kinder haben sehr gut gegessen und konnten genug finden, was ihnen auch geschmeckt hat. Sehr niedlich waren die ersten Versuche von Rumpelina mit den Stäbchen. Das war ein stressfreier, leckerer Mittagsstop.

Kaum waren wir wieder an der frischen Luft kam die Sonne richtig zum Vorschein und wir zogen die Jacken aus (und Mama hatte noch mehr zu tragen), tankten Sonne und mussten direkt auf Beschwerde vom Sohn ein Käppi gegen die Sonne kaufen. Beide Kinder haben sich sofort in eines verliebt und sind anschließen damit durch die Stadt gedüst. In der einen Straße gibt es auf dem Boden für die Kinder versteckte Eichhörnchen. Und es war total süß, wie sie von einem zum anderen gerannt sind und voller Euphorie „ein EINHÖRNCHEN“ gerufen haben. Wie viele Leute diese Szene beobachtet haben und meine Kinder ihnen damit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnten. Das war schön.

Ich weiß jetzt übrigens auch, dass mein 2,5 Jähriger Sohn Superman, Spiderman, Batman und Hulk benennen kann. Das hat er nämlich einem fremden Opa in der Legoabteilung alles ganz genau erklärt. Haha. Sehr lustig :-).

Zum Abschluss waren wir noch eine Stunde auf einem ganz tollen Spielplatz und wir hatten noch eine richtig schöne Zeit zusammen.

Am Ende sagte mein Schrittzähler, dass wir 10.000 Schritte gelaufen sind. Ohne Buggy. Jeah. Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass die Kids groß werden und es ein bisschen einfacher wird. Ich beobachte zumindest andere Mütter mit etwas jüngeren Kindern und bekomme direkt Flashbacks.

Um mich mit den passenden Worten zum Faschingsmontag zu verabschieden: „Heut ist so ein schöner Tag. Schalalalalaaaa“.
Ach eines noch: Kaum hatte Lixi sein neues Käppi, ist er in jedes Geschäft reingelaufen, nahm es vom Kopf rief einmal laut HELAU und setzte es wieder auf. Wo hat er das bloß her? So ein Komiker!

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Schieb den Wal

Im Auto läuft momentan bei mir die Toten Hosen. Eine meiner Lieblingsbands und auch nach langer Pause kann ich jede Zeile mitsingen. Einige Lieder überspringe ich wenn die Kinder dabei sind. Aber eines hören wir gerade ständig, nämlich „Bayern“. Das ist für mich als BVB-Fan nämlich ein Stück weit Erziehung. Denn wir leben hier ja in Bayern, gut eigentlich Unterfranken. Aber die Vorstellung, dass mein Sohn in zwei Jahren aus dem Kindergarten heimkommt und sich zu Weihnachten FCB Bettwäsche wünscht geht ja gar nicht! Also wirklich gar gar nicht. Und tataaa die Kinder können es schon mitsingen. Die Große hinterfragt sogar schon den Liedtext: „Mama, eines verstehe ich nicht. Erst singt der ich würde nie nach München gehen und dann sagt er er hat nichts gegen München„. Das Thema hätten wir dann auch geklärt ;-).
Dann habe ich mal ein paar Lieder weiter geschaltet um zu schauen, was noch für die Kids gut geeignet ist. Und so lief ein paar Tage „Schieb den Wal zurück ins Meer„. Und jetzt singt der Sohn schon wenn er ins Auto einsteigt „Schieb den Wal„. Hach. Das ist echt mal ne gute Alternative zu den Kinderliedercds…

Unsere Faschingszeit ist schon fast wieder zu Ende. Wir waren auf einigen Auftritten meiner Großen. Und das hat sie echt so toll gemacht. Das ist schon so ein besonderes Elternding sein Kind auf der Bühne zu sehen. Hach.
Nächste Woche sind hier dann Faschingsferien. Mein Mann muss aber arbeiten und bisher haben wir noch nichts geplant. Mal schauen, was wir so unternehmen werden. Nur rumhängen ist auf jeden Fall keine gute Idee.

Auf mich bin ich auch gerade etwas stolz. Denn mich hat voll der Sport Flow gepackt. Die Woche habe ich tatsächlich jeden Tag Sport gemacht und ich spüre jeden einzelnen Muskel. Im Fitnessstudio haben wir (also meine Freundin und ich) einen neuen Trainingsplan für Fortgeschrittene bekommen. Und ja. Das ist echt ne Herausforderung. Außerdem trainiere ich bisher nur auf dem Laufband das joggen. Denn ich habe mal wieder den Ehrgeiz es zu schaffen. Bisher jedes Jahr und noch nie habe ich es durchgehalten. Daher diesmal der Plan im Studio erst mal sicher eine halbe Stunde laufen können, bevor ich auf die Straße gehe. Aber mir macht das gerade ziemlich Spaß und ich freue mich, dass ich nicht alleine zum Sport gehe. Das macht schon viel aus. Mal sehen wie es weitergeht :).