Hallo Januar.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr. Mein neues Jahr hat nicht so toll angefangen. Ich war richtig krank, fieberte die ganze Nacht hindurch und wurde am Morgen erst mal auf der Toilette ohnmächtig. Ich hatte durch das viele liegen sehr schlimme Rückenschmerzen und war einfach fix und fertig, ausgelaugt und KO. Zum Glück hatte mein Mann noch Urlaub und hat sich wirklich richtig toll um die Kinder gekümmert. Ich hatte viel Zeit zum lesen und habe die letzten 3 Harry Potter Bücher gefressen und bin völlig in die Hogwartswelt abgetaucht. Das war schön. Die Ferien waren insgesamt eher langweilig und anstrengend. Mein Mann und ich, wir lieben es ja raus zu kommen, etwas zu unternehmen, Städte anschauen, spazieren gehen. Und unsere Kinder? Die wollen am liebsten den ganzen Tag im Schlafanzug bleiben und sind überhaupt nicht motiviert das Haus zu verlassen. Das geht nur mit großem Geschrei, Gezeter und wirklich JEDER Ausflug bedeutete im Vorfeld, Währenddessen und im Nachgang Stress. Sehr viel Stress. Da fragt man sich dann schon, warum man die armen Kinder wieder gezwungen hat raus zu gehen. Meine Große weigert sich ja zum Beispiel Handschuhe zu tragen. Und bei diesen Temperaturen geht es halt nicht ohne. Nach Monaten bin ich jetzt immerhin auf die Idee gekommen ihr einen MUFF zu nähen. Das klappt! JUHU!!! Jetzt wäre es nur noch wünschenswert, dass sich der Sohn mal in den Buggy setzt oder läuft. Momentan bevorzugt er es nämlich getragen zu werden was wir aber nicht mehr leisten wollen, können. Daher wird jeder Ausflug dann deprimierend wegen schreiendem Sohn der auf der Erde sitzt und frierendem großen Kind abgebrochen. Im Auto wird dann auch nur geschrien. Möp!
Als ich heute gefragt habe, was in den Ferien besonders schön war antwortete das große Kind „dass mich meine Tante und Onkel abgeholt haben und wir ins Schwimmbad gegangen sind!“. Das war das Highlight, auch für uns Eltern, denn wir haben die freie Zeit genutzt und sind gaaanz lange durch den Schnee spaziert ;-).
Ich hoffe sehr, dass dies die letzten Ferien dieser Art waren. Nächstes Jahr sind sie hoffentlich vernünftiger und größer. Oder wir fliegen weg ins warme…
Heute, nach 3 Wochen Alltagspause waren wir auf jeden Fall alle glücklich, dass es wieder in Richtung Kindergarten ging. Ich bin direkt weiter ins Fitnessstudio und verbringe nun einfach mal ruhige Zeit am PC.
Mal sehen, was 2017 so für uns bereit hält. Vorsätze habe ich keine gemacht. Eventuell gesündere Ernährung. Das sollte machbar sein.
Liebe Grüße

 

Jahresrückblick 2016

Mir war noch nie in meinem ganzen Leben so wenig nach Silvester zu mute wie dieses Jahr. Das liegt in erster Linie daran, dass ich heute mit Fieber aufgewacht bin und den ganzen Tag zwischen Bett und  Couch pendel. Man dabei dachte ich gestern, mir geht es langsam besser. Leider nein, die Erkältung hat mich fest im Griff. Nach einer Tablette geht es mir ein bisschen besser und ich nutze die Zeit mal für den obligatorischen Jahresrückblick.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Hm schwierig. Dieses Jahr bekommt eine 7 von mir.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Da ich mich nicht wiege, habe ich es nicht schwarz auf weiß. Aber seit September gehe ich mit meiner Freundin regelmäßig ins Fitnessstudio und habe vor allem das Ziel fitter zu werden. Das macht Spaß und werden wir sicher auch im neuen Jahr weiter so machen.

3. Haare länger oder kürzer?
Im Januar habe ich sie abgeschnitten. Nun sind sie wieder genau so lang. Always the same…müsste also bald mal wieder hin 😉

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich habe eine neue Brille bekommen mit der ich sehr happy bin.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Etwas mehr als letztes Jahr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Ja Thema Job ist kein gutes. Im Februar habe ich eine neue Stelle angefangen und diese nach genau einem halben Jahr wieder beendet. Eine sehr unschöne Geschichte stand da am Ende, die mich erst mal tief hat fallen lassen. Aber jetzt am Ende des Jahres kann ich darauf zurückblicken und sagen „mir geht es gut“.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Hm. Vermutlich geben wir allgemein viel zu viel Geld aus. Ob mehr oder weniger weiß ich gar nicht so genau.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ja zwei Schnittmuster und ein tolles Weihnachtsbuch 🙂

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Die Kids lassen einen ja nicht viel sitzen. Außerdem geh ich ja nun zum Sport.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
also, zählen tue ich da nicht. Immer mal wieder verrotzte Kinder, Reizhusten beim Sohn,…aber es wurde tatsächlich besser jetzt im zweiten Krippenwinter!

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Im Februar war mein Mann beruflich im Ausland und ich war so schlimm krank, dass ich es nicht mehr alleine gepackt habe und mich mein Papa nach Hause geholt hat. Das war schlimm.

12. Der hirnrissigste Plan?
Mich auf meinen geliebten Couchtisch zu stellen, der dann unter mir eingebrochen ist 😦

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich kann mich an nichts erinnern.

14. Die teuerste Anschaffung?
Unsere neue Kaffeemaschine oder mein neues Handy? Der Schreibtischstuhl vom Mann?!

15. Das leckerste Essen?
hmm…

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich lese ja aktuell Harry Potter der Reihe nach und bin gerade bei Band 6. Also klar habe ich das früher schon gelesen, aber damals auf englisch und einiges habe ich nie richtig verstanden. Das ist gerade ein Abtauchen in eine andere Welt – so schön! Aber es gab noch so viele andere Bücher die ich gelesen habe. Endlich lese ich wieder juhu.

17. Der ergreifendste Film?
Die Gilmore Girls. Ich habe sie noch nie gesehen und innerhalb von 2 Monaten alle Staffeln angeschaut und am Ende Rotz und Wasser geheult. So toll!

18. Die beste CD?
Ich höre ja eigentlich keine CDs.

19. Das schönste Konzert?
Dieses Jahr waren wir endlich mal wieder bei The Hooters 🙂

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit meiner Familie und meinen Muddis hier aus dem Dorf. So viele tolle Erinnerungen ❤

22. Zum ersten Mal getan?
30 Jahre geworden und eine große Gartenparty gefeiert.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
krank sein, vor allem am Jahresende und Weihnachten, die Jobsache

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Na ich hoffe, dass sich alle über meine Pullover gefreut haben!

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
meinen Mario!!

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich lieb dich auch Mama, soooooooooo seeeeeeeeeeeeeehr“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
privat!

30. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

Sternschnuppe

Rumpelina verkündet heute ihre Pläne für den Abend: „nach dem Sandmann gehe ich auf den Balkon und schaue in den Himmel ob ich eine Sternschnuppe sehe. Dann kann ich mir etwas wünschen.“

Ich:“ja was wünscht du dir denn? Das Christkind hat dir doch erst alle Wünsche erfüllt.“

Sie:“das darf ich doch nicht verraten, sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung!“

Fünf Minuten später: „ich glaub ich kann es euch doch sagen. Denn der Wunsch kann nicht in Erfüllung gehen. Ich wünsche mir soo sehr, dass endlich Sommer wird.“

Oh ist sie niedlich. Echt. So süß 😍

Fantasie

Lixi spielt mit einem Auto und wollte dabei gerne den Schrank verschieben, weil er ihm im Weg war. Ich sagte nur „das geht nicht“ und seine Schwester antwortete total gelassen und einen kleinen Tick belehrend: „ach Mama, lass ihm doch seine Fantasie„.

Wo sie Recht hat ❤

Adventszeit

Dieses Jahr liegt hier schon eine ganze Weile Adventsstimmung in der Luft. Rumpelina begreift dieses Jahr den ganzen Weihnachtszauber noch viel mehr. Ende November war sie schon so aufgeregt und konnte es gar nicht erwarten, bis endlich der Adventskalender beginnt und nun kann die es gar nicht erwarten bis endlich Heiligabend ist.

Wir haben uns dieses Mal für einen besonderen Adventskalender entschieden. Die Idee hatte mein Mann. Und zwar gab es den Playmobil Reiterhof geschenkt. Nackt ohne Einrichtung. Den hatte ich im Sommer recht günstig ersteigert. Jeden Tag befindet sich im Säckchen dann etwas für den Reiterhof. Zaumzeug, Putzsachen, Ponys, Pferde, Reiter, Futter oder so. Der Gedanke war, dass es den Reiterhof an Weihnachten geben soll, aber die Kinder von einem komplett eingerichteten Reiterhof mit den ganzen Details völlig überfordert sind. Außerdem gibt es auch noch von den Großeltern und den Tanten Geschenke. Die Kinder sind ja noch so jung, dass sie vom Wert her gar nicht einschätzen können, wie viel kostet denn jetzt was und klar war das jetzt verhältnismäßig teurer als ein anderer Kalender. Aber es ist so sinnvoll und da jeden Tag werden die Kinder neu inspiriert damit zu spielen und können sich die einzelnen Sachen besser anschauen. Der Reiterhof gehört beiden Kindern und so spielen sie auch viel häufiger gemeinsam. Was ganz neu ist. Rumpelina hat ihrem Bruder endlich ein oder zwei Figuren überlassen, die er gemeinsam im Rollenspiel mit ihr spielen darf und das klappt erstaunlich gut.

Wir haben vier Sorten Plätzchen gebacken und dabei jede Menge Spaß gehabt. Nachmittags zünden wir immer schön den Adventskranz oder die von meiner Oma geerbte Weihnachtspyramide an, essen ein paar Plätzchen und erzählen uns ganz viel. Überhaupt ist gerade Zeit des Zusammensein, des Kuscheln, des Zuhören, des Spielen. Papa und Sohn verbringen Stunden damit Autos auf dem Boden hin und her zu schieben und Feuerwehreinsätze zu planen und Menschen aus brennenden Häusern zu retten. Es wird viel gelesen und wir gehen gerade ganz oft in die Bücherei um uns Nachschub zu holen. Dort nahmen wir letztes Mal auch ein neues Brettspiel mit. Honigbienchen heißt das und es ist total niedlich und ich war erstaunt, dass Lixi schon mitspielt. Er sitzt dabei, wartet bis er dran ist und kann sich besser als sein Schwester merken, unter welchem Topf sich die Bienen versteckt haben. Lixi hat einen richtigen Sprung gemacht, er puzzelt auch sehr gerne und hat einfach in vielen Bereichen ganz andere Interessen als seine Schwester die nie gerne puzzelte. Deshalb kann er jetzt auch schon schneller mehr Teile als sie. Was sie wiederum anspornte auch wieder zu puzzeln ;-).

Sehr süß fand ich folgenden Monolog meiner Großen von gestern im Auto:

Mama, ich bin ja schon soooo aufgeregt auf Weihnachten! Ob mein Geschenk dieses Jahr wieder unter einer Decke ist? Letztes Jahr war das Playmobilhaus unter einer Decke und ich hatte eine eigene Ecke mit meinen Geschenken. Ich bin so gespannt. Noch 11 Mal schlafen? So oft? Noch 10 Mal zu Hause und 1 Mal bei Oma und Opa und dann ist endlich Weihnachten!

Und da ich weiß, was die Kinder für tolle Sachen bekommen, bin ich auch schon ganz gespannt :-).  Für die Große wird es extrem Pferselastig, aber sie hat einfach kein anderes Thema mehr und wird sich soooo freuen :). Der Kleine bekommt einen kleinen Werkzeugkasten und ein Feuerwehrauto. Ach das wird toll.

Noch 10 Mal schlafen 🙂

 

Kindermund Lixi #01

Mittlerweile erlebe ich immer wieder lustige Geschichten mit meinem Sohn, denn er kann nun einfach richtig toll sprechen und haut Sachen raus…Herrlich!

Heute Morgen hat er mich beispielsweise verhext. Geheimnisvoll bewegte er seine Arme und Hände und murmelte dabei „Abrakadabra simsalabim Mama ist ein Schneemann – hex hex!„.

Gestern kuschelte er mit einem Schaf. Dann erklärte er mir ganz neunmalklug „Oma mia geschenkt. In Holland!„.
– Okay! Das fand ich schon beachtlich.

Am Samstag nahm ich meine Große auf den Schoß und fragte sie, ob sie eine Idee hat, wo wir heute hinfahren könnten. Da rief Lixi sofort (er war ja eigentlich gar nicht gefragt) „nach Frankreich!„.
– schön, dass er mit 2 Jahren schon so viele Länder kennt. Kommt wohl nach seinem Papa ;).

Dann überlegten wir, wie wir jetzt nach Frankreich kommen und Lixi bestand darauf, dass Oma und Opa auch mitkommen. Dann hat er die Sitzplätze im Auto verteilt:
Mama fährt. Papa auch vorne. Nana Sitz. Lixi Sitz. Opa hia bei uns
Ich: „und die Oma?!
Lixi: (denkt) … „in Koffaraum!„.
😀

Heute wollte ich ihn ins Auto setzen, da sagte er ganz schnell „waaarte. Mama zeigen!“ und deutete auf den Tankdeckel und sagte „Papa Tankstelle. Immer.
Ich: „Ja. Mama kann aber auch tanken.
Lixi: „Nein. Nua Papa! Mama nicht tanken.

Und ganz ganz schlimm findet Lixi es, dass sein Papa immer arbeiten geht. Momentan weint er auch jeden Morgen wenn Papa geht. Tagsüber ist er dann oft sehr sauer. Und wehe er sieht irgendwo einen Bus. Dann ruft er meistens: „Papa Bus fahrn. Arbeiten. Immer. Papa immer Bus fahrn. Lixi traurig.

Nächste Woche sollen Oma und Opa mal einen tag die Kinder hüten und wir Eltern planen einen Thermentag. Ich wollte die Kinder schon mal darauf vorbereiten und bekam gleich folgende Antwort: „Nein! Mama Papa dableiben. Oma und Opa auch. Alle zu Hause. Alle spielen. Mama Papa nicht weg!“
– er weiß was er will und kann es sagen. Aber gut, er wird sich schon mit den beiden arrangieren und eine tolle Zeit haben 😉

Von Einhörnern, Streuselkuchen und Abenteuern

Rumpelina ist jetzt etwas über 4 1/2 Jahre alt. Sie ist so ein tolles Mädchen und wenn es eine Eigenschaft gibt, die am meisten auf sie zutrifft, dann ist es phantasievoll. Beide Praktikantinnen, die sich Ende August mit einem kleinen Brief an die Kinder verabschiedet haben schrieben das auch genau so auf. Sie hat ihre eigenen Welten in die sie völlig abtauchen kann und dann über Stunden versunken spielt. Am liebsten ganz alleine. Meistens kommt sie nach dem Kindergarten nach Hause und sagt auch direkt „ich will jetzt meine Ruhe haben“ und zack ist die Türe zum Kinderzimmer zu. Die meiste Zeit verbringt sie mit Geschichten Rund um den Martinshof mit Bibi und Tina. Sie kennt an die 50 Hörspiele auswendig und spielt einzelne Szenen nach oder denkt sich ganz neue Szenarien aus. Aber nicht selten erkenne ich Dialoge und schmunzel in mich hinein, wenn sie diese mit verteilten Rollen spricht. Gelegentlich holt sie sich ihre Anna und Elsa Puppen und spielt Eiskönigin. Manchmal reicht ihr aber auch ein Heftchen oder ein Bild mit einem Kind. Dann denkt sich dazu Geschichten aus. Ach und mit ihren Playmobilmädchen wird auch stundenlang gespielt. Und wehe der kleine Bruder nähert sich ihr dabei. Das ist in der Tat ein Problem in unserer Wohnung mit nur einem Kinderzimmer. sie hat jetzt im Flur in der Nische eine eigene Ecke bekommen. Leider ohne Türe zum abschließen.

Was sich in letzter Zeit aber auch immer wiederholt sind ihre fast pubertären Äußerungen. So sagt sie mit einem leicht genervten Ton „ich kann gerade nicht kommen, ich habe zu tun!“ oder „immer wollt ihr Feierabend machen. Dabei bin ich noch gar nicht müde und möchte abends auch noch meine Sachen erledigen. In Ruhe. Ich habe nämlich ganz viel zu erledigen.„. Gerne auch „könnt ihr mal bitte ausgehen und mich alleine lassen?„. Immerhin alles noch recht freundlich. Ich schaue meinen Mann dann immer an und wir müssen aufpassen, dass wir nicht loslachen. Wo hat sie denn solche Sprüche her? Aber ein interessanter Vorgeschmack auf die Pubertät. Glaub nur, dann ist das Ton nicht mehr ganz so freundlich. Hihi.

Gestern schlief der kleine Bruder ganz schnell auf der Couch ein und wir saßen noch länger mit Rumpelina dort und haben geredet. Sie hat es sehr genossen mal mit beiden Eltern zu reden ohne dass der Bruder ständig stört. Denn ja, er fordert schon extrem viel Aufmerksamkeit. Leider. Ich fragte sie mal nach ihrem größten Wunsch zu Weihnachten. Und was war ihre Antwort? Ein echtes Pferd! Na prima. Sie führte dann auch gleich weiter aus: „ja ich weiß, dass bedeutet viel Arbeit. Aber ich kenne mich schon gut aus mit Pferden und weiß, was man alles braucht: einen Stall, eine Koppel und immer ausreiten – auch bei Regen – und Striegeln. Das kann ich alles machen. Kein Problem. Ich habe da schon Erfahrung.
Das war so witzig ihr zuzuhören. Auch bei Regen war ja bein Highlight ;-). Ich versuchte schon mal vorsichtig zu erklären, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen wird…daraufhin hat sie sich überlegt, dass sie bei Oma und Opa ja ein Pferd haben könnte, denn dort gibt es genug Platz. Sie wird sie fragen.. höhö.

Anschließend erzählte sie uns von ihrem Geheimzauberland. Und das war für mich eine große Ehre, dass sie uns davon erzählt hat. Denn sie hat bestimmt 40 Minuten sehr detailreich von dieser Welt berichtet. Dort reitet sie auf Einhörnern und sie konnte mir alle Namen der Einhörner aufzählen. Die schlafen auf einer Wiese. Da gibt es aber auch andere Wesen und Ritter und so – die schlafen in Steinhöhlen. Man kann da so viel Kakao und Streuselkuchen essen wie man möchte und ach… das war so schön! Ein ganz besonderer Moment und sie hat wirklich ganz viel Phantasie. Da wäre man doch gerne noch Mal 4 Jahre alt :-).