Ironie

Der kleine Bruder verteilt lauter Papierschnipsel auf dem Boden. Dann ergab sich folgender Dialog:

Rumpelina: Mama! Schau mal, was der Lixi da macht!!!
Ich antworte leicht genervt: Super Lixi, ganz toll!
Rumpelina: Das war jetzt Ironie, oder?!

Ja – ich würde sagen, jetzt hat mein großes Kind eine der wichtigsten Sachen im Leben gelernt.

Warum denn?!

Der kleine Sohn ist nun ganz wie im Lehrbuch in der Warum-Phase angekommen. Ein großer Spaß für alle. Nein, echt. Ich finde das toll und faszinierend. Denn irgendwann kommt doch jedes Kind in diese Phase und das zeigt ja nur von der Neugierde der Kinder. Aber bei folgendem mitgehörten Dialog mit seiner Schwester musste ich sehr schmunzeln.

Die beiden spielen mit Lego Duplo. Die große Schwester verteilt die Rollen und sagt, was gespielt wird. das läuft dann so ab:
Rumpelina (R): Ich bin die Emma und du der Florian.
Lixi (L): Warum denn?!
R: Na, weil ich das Mädchen sein möchte. Also die Emma ist krank und darf deshalb auf der Couch fernsehen. 
L: Warum denn?!
R: Na weil sie krank ist.
L: Warum denn?!
R: Musst du immer warum denn fragen?!

Hahahaha. Ja, das zeigt ganz gut, wie diese Warum-Phase so abläuft. Ich finde es herrlich. Vor allem, sagt Lixi konsequent immer „warum denn?!“.

Ansonsten kann ich berichten, dass die beiden fast immer ein Herz und eine Seele sind und teilweise über 2 Stunden gemeinsam spielen, völlig in Rollenspiele abtauchen  und ich sie nicht sehe (nur höre). Das ist traumhaft und so kenne ich das aus meiner Kindheit. Bitte mehr davon! 🙂

Schöne Ferien!

Ich hatte mich zunächst ja ein wenig beklagt, dass unser Kindergarten ausgerechnet die Faschingswoche als Schließzeit ausgesucht hat. Warum nicht Ostern oder Pfingsten? Da kann man wenigstens richtig weg fahren und da hätte es sich für den Mann auch mehr gelohnt sich frei zu nehmen. Außerdem sind die Weihnachtsferien gefühlt noch gar nicht lange her. Aber nun ist es eben diese Woche und vom ersten Ferientag mit frühlingshaften 14°C habe ich ja schon berichtet. Die nächsten Tage war das Wetter nicht mehr wirklich schön. Es regnete, stürmte, hagelte und war insgesamt sehr unangenehm draußen. Aber wir haben versucht das Beste draus zu machen.

Dienstag waren wir im Schwimmbad. Das erste Mal habe ich mich alleine mit den beiden ins Hallenbad getraut. Wir haben das vorher gut besprochen und es hat wirklich gut geklappt. Im Kleinkinderbecken waren sie die meiste Zeit alleine und ich konnte sogar auf meiner Liege liegen und ihnen beim spielen zusehen. Nur wenn sie ins Nichtschwimmerbecken wollten bin ich mit rein und da sich beide Kinder mit Schwimmflügeln problemlos über Wasser halten können, hat das sogar richtig Spaß gemacht. Bevor es dann zum duschen ging – wovor ich wirklich Angst hatte – ich stellte mir vor, dass ich nackt unter der Dusche stehe und der Sohn dann wieder in Richtung Becken läuft und ich hinterher hechte oder so…da habe ich mal in die Bestechungskiste gegriffen und ihnen ein Eis versprochen wenn das alles gut klappt. Ja, so eine bin ich dann auch mal und es hat hervorragend geklappt. Beide Kinder ließen sich anstandslos die Haare waschen, kämmen, föhnen und blieben bei mir. Die Große zieht sich endlich alleine an. Hey: voll toll! Das Eis habe ich anschließend sehr gerne spendiert. Als wir dann um halb sieben zu Hause ankamen schlief der Sohn schon und die Große hat auch nur noch schnell Sandmännchen geschaut bevor ihr die Augen zufielen.

Mittwoch war etwas blöd. Den Vormittag verbrachten wir mit anprobieren der Frühlings- und Sommergarderobe und ich sortierte und ordnete die Kleiderschränke. Irgendwann gab es nur noch Zoff und Knatsch. Es gab ein schnelles Mittagessen, bevor wir dann zum einkaufen fuhren. Am Nachmittag kam eine Freundin mit ihren Kindern. Es war laut und anstrengend. Wird Zeit für Spielplatztreffen :). Abends musste ich erst Mal aufs Laufband zum Kopf frei kriegen. Und yeah: wieder 5 km geschafft.

Am Donnerstag spielten die Kinder am Vormittag so schön, dass ich sie gar nicht groß stören wollte. Ich räumte ein bisschen auf und die Kinder tanzten durch die Wohnung. Gegenn Mittag kam der Opa für ein paar Stunden vorbei und die Kinder waren  im großen Opaglück. Am späten Nachmittag sind wir noch für zwei Stunden in die Bücherei gelaufen und hatten dort eine schöne Zeit.

Heute war dann schon der letzte Ferientag und wir haben uns schon um halb zehn das Laufrad für Lixi und das Fahrrad für Rumpelina geschnappt, ich zog mir meine Laufschuhe an und ab ging es in den Wald. Wir haben eine richtig schöne und vor allem lange Runde gedreht. Ganz spontan sind wir in de Steinbruch eingekehrt. Dort verbringen die Kindergartenkinder jeden Freitag und es war total schön dort. Letzten Sommer noch hatte Lixi da total Respekt vor und ließ sich nur tragen. Aber heute flitzte er umher, kletterte seiner Schwester überall hinterher und war dann auf dem Rückweg natürlich schon sehr müde. Aber er hat es geschafft. Und darauf bin ich echt stolz. Denn meine Fitnessuhr sagte am Ende 4,6km. Das finde ich beachtlich und möchte ich gerne ganz regelmäßig so beibehalten. Dann können wir vielleicht mal im Sommer ein  paar größere Touren unternehmen. Am Nachmittag haben wir noch eine kleine Wasserfarbmalrunde eingelegt und sind später sogar nicht Mal zum Spielplatz. Obwohl es echt nicht warm war. Aber seit mein großes Kind ENDLICH Handschuhe trägt ist alles super und wir genießen das draußen sein.

Die Ferien waren toll und ich freue mich unbändig auf den Frühling und was wir dann alles machen können :-).

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Erster Frühlingstag 2017

So lange herbei gesehnt und endlich ist er da: der Frühling!
Okay, eigentlich ist es erst Ende Februar und die nächsten zwei Tage soll es wieder regnen. Aber der Tag heute war wunderschön.
Wir haben seit heute eine Woche Faschingsferien (leider ohne Papa) und ich habe gestern beschlossen, meine Einstellung zu ändern. Nicht dran denken, wie anstrengend es mit den beiden Energiebündeln alleine sein kann, sondern wie schön es sein kann und habe uns einen ersten Ferientag geplant, der nur toll werden konnte.
Wir sind gegen 10 in einen Außenbezirk der nächst größeren Stadt gefahren. Normalerweise fahren wir immer in ein Parkhaus in der Innenstadt. Das Geld habe ich nun aber lieber in ein Tagesticket für die Straßenbahn investiert und wir haben heute mal die Stadt per Bahn erkundet. Das war ein Abenteuer. Vorher haben wir besprochen, dass sie brav sind, sitzen bleiben, auf Mama hören und was soll ich sagen? Besser hätte es nicht klappen können. Habe gleich einige nette Gespräche mit älteren Mitmenschen geführt wie brav meine Kinder doch sind. Jaja…wenn die wüssten ;-).
Wir haben keinen Buggy dabei gehabt, da sich Lixi erfahrungsgemäß nicht mehr hinein setzt. Aber wenigstens fürs Gepäck und den allergrößten Notfall war das immer gut im Hintergrund zu wissen. Aber meistens war es dann so, dass die Große ganz plötzlich nicht mehr laufen konnte und sich reingesetzt hat und dann kam die Eifersucht beim Bruder – schrecklich! Und was soll ich sagen? So stressfrei waren wir noch nie unterwegs. Ich habe bereits seit einem Jahr einen Trecking-Rucksack für all unser Zeug dabei – sieht zwar immer etwas komisch aus. Aber es passt alles rein und ist für den Rücken das Beste.

Wir besuchten gleich drei Spielzeuggeschäfte auf der Suche nach Ideen für das bald 5 Jährige Kind. Wow F Ü N F! Im Gegensatz zu ihrem Bruder der sich alles wünscht, war bis jetzt kein richtiger Wunsch zu entlocken. Sie schaut sich alles sehr interessiert an und hat Angst einen Wunsch zu äußern, den sie später bereuen könnte, weil sie sich doch lieber was anderes gewünscht hätte. Bisher habe ich noch keine zündende Idee. Aber vielleicht äußert sie sich ja noch.

Zum Mittagessen trafen wir dann den Papa in einer Sushi-Bar. Das habe ich mir schon so lange wieder gewünscht und das Mittagsangebot am Laufband ist eine gute Sache. Ist ja schon etwas wie im Schlaraffenland, wenn man das leckere Essen an einem vorbei fahren sieht. Beide Kinder haben sehr gut gegessen und konnten genug finden, was ihnen auch geschmeckt hat. Sehr niedlich waren die ersten Versuche von Rumpelina mit den Stäbchen. Das war ein stressfreier, leckerer Mittagsstop.

Kaum waren wir wieder an der frischen Luft kam die Sonne richtig zum Vorschein und wir zogen die Jacken aus (und Mama hatte noch mehr zu tragen), tankten Sonne und mussten direkt auf Beschwerde vom Sohn ein Käppi gegen die Sonne kaufen. Beide Kinder haben sich sofort in eines verliebt und sind anschließen damit durch die Stadt gedüst. In der einen Straße gibt es auf dem Boden für die Kinder versteckte Eichhörnchen. Und es war total süß, wie sie von einem zum anderen gerannt sind und voller Euphorie „ein EINHÖRNCHEN“ gerufen haben. Wie viele Leute diese Szene beobachtet haben und meine Kinder ihnen damit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnten. Das war schön.

Ich weiß jetzt übrigens auch, dass mein 2,5 Jähriger Sohn Superman, Spiderman, Batman und Hulk benennen kann. Das hat er nämlich einem fremden Opa in der Legoabteilung alles ganz genau erklärt. Haha. Sehr lustig :-).

Zum Abschluss waren wir noch eine Stunde auf einem ganz tollen Spielplatz und wir hatten noch eine richtig schöne Zeit zusammen.

Am Ende sagte mein Schrittzähler, dass wir 10.000 Schritte gelaufen sind. Ohne Buggy. Jeah. Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass die Kids groß werden und es ein bisschen einfacher wird. Ich beobachte zumindest andere Mütter mit etwas jüngeren Kindern und bekomme direkt Flashbacks.

Um mich mit den passenden Worten zum Faschingsmontag zu verabschieden: „Heut ist so ein schöner Tag. Schalalalalaaaa“.
Ach eines noch: Kaum hatte Lixi sein neues Käppi, ist er in jedes Geschäft reingelaufen, nahm es vom Kopf rief einmal laut HELAU und setzte es wieder auf. Wo hat er das bloß her? So ein Komiker!

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Schieb den Wal

Im Auto läuft momentan bei mir die Toten Hosen. Eine meiner Lieblingsbands und auch nach langer Pause kann ich jede Zeile mitsingen. Einige Lieder überspringe ich wenn die Kinder dabei sind. Aber eines hören wir gerade ständig, nämlich „Bayern“. Das ist für mich als BVB-Fan nämlich ein Stück weit Erziehung. Denn wir leben hier ja in Bayern, gut eigentlich Unterfranken. Aber die Vorstellung, dass mein Sohn in zwei Jahren aus dem Kindergarten heimkommt und sich zu Weihnachten FCB Bettwäsche wünscht geht ja gar nicht! Also wirklich gar gar nicht. Und tataaa die Kinder können es schon mitsingen. Die Große hinterfragt sogar schon den Liedtext: „Mama, eines verstehe ich nicht. Erst singt der ich würde nie nach München gehen und dann sagt er er hat nichts gegen München„. Das Thema hätten wir dann auch geklärt ;-).
Dann habe ich mal ein paar Lieder weiter geschaltet um zu schauen, was noch für die Kids gut geeignet ist. Und so lief ein paar Tage „Schieb den Wal zurück ins Meer„. Und jetzt singt der Sohn schon wenn er ins Auto einsteigt „Schieb den Wal„. Hach. Das ist echt mal ne gute Alternative zu den Kinderliedercds…

Unsere Faschingszeit ist schon fast wieder zu Ende. Wir waren auf einigen Auftritten meiner Großen. Und das hat sie echt so toll gemacht. Das ist schon so ein besonderes Elternding sein Kind auf der Bühne zu sehen. Hach.
Nächste Woche sind hier dann Faschingsferien. Mein Mann muss aber arbeiten und bisher haben wir noch nichts geplant. Mal schauen, was wir so unternehmen werden. Nur rumhängen ist auf jeden Fall keine gute Idee.

Auf mich bin ich auch gerade etwas stolz. Denn mich hat voll der Sport Flow gepackt. Die Woche habe ich tatsächlich jeden Tag Sport gemacht und ich spüre jeden einzelnen Muskel. Im Fitnessstudio haben wir (also meine Freundin und ich) einen neuen Trainingsplan für Fortgeschrittene bekommen. Und ja. Das ist echt ne Herausforderung. Außerdem trainiere ich bisher nur auf dem Laufband das joggen. Denn ich habe mal wieder den Ehrgeiz es zu schaffen. Bisher jedes Jahr und noch nie habe ich es durchgehalten. Daher diesmal der Plan im Studio erst mal sicher eine halbe Stunde laufen können, bevor ich auf die Straße gehe. Aber mir macht das gerade ziemlich Spaß und ich freue mich, dass ich nicht alleine zum Sport gehe. Das macht schon viel aus. Mal sehen wie es weitergeht :).

 

 

 

In den Himmel fliegen

Trixi war der Hund meiner Großeltern. Als diese gestorben sind lebte er noch seine letzten Lebensjahre bei meinen Eltern. Rumpelina liebte sie als kleines Kind sehr. Sie lernte sogar krabbeln, um ihr hinterher zu kommen. Leider starb sie dann als Rumpelina knapp 2 war. Wir erklärten es ihr und sie fragte nie wieder danach. Der erste Besuch bei Oma und Opa war zwar noch etwas komisch aber sie hat es total akzeptiert und wie wir dachten irgendwann vergessen.

Aber hin und wieder erinnert sie sich daran oder sie kennt die Fotos und die Geschichten. So genau weiß ich das nicht. Heute konnte ich folgendes Gespräch meiner Kinder belauschen.

Beide sitzen in einem Wäschekorb und spielen Astronauten.
Rumpelina zum Bruder: Weißt du eigentlich, wen ich ganz arg vermisse? Die Trixi. Das war der Hund von Oma und Opa. Die ist leider schon  gestorben. Aber das glaube ich gar nicht. Sie lebt weiter. Nur eben nicht mehr hier. Sondern dort oben im Himmel, ganz weit weg beim lieben Gott. Deshalb fliegen wir jetzt zu ihr. Mit richtigen Raketen kann man nämlich in den Himmel fliegen.

 

Hallo Februar.

Huch. Es ist schon Februar? Das ging jetzt aber doch recht flott. Wenn das so weitergeht haben wir ja schon fast März und beinahe Frühling. Es vergeht hier zumindest kein Tag, an dem nicht ein Familienmitglied den Frühling herbei sehnt. An erster Stelle natürlich mein großes Mädchen – bekennende Winterhasserin. Jeden Tag fragt sie, wann es endlich Frühling wird. Der ganze Januar war hier weiß. Es hat zwar nur am  Anfang kurz geschneit, aber es war so bitter kalt, dass der Schnee über Wochen liegen blieb und wir theoretisch jeden Tag hätten Schlitten fahren gehen können. Aber lassen wir das. Wir waren einmal. Das war schön und hat gereicht ;-). Aber mit dem Kindergarten ist die Große viel raus und ich habe dann kurz vor Ende des Winters doch noch einmal dicke Winterstiefel gekauft (danke Oma :)). Seitdem geht es etwas besser draußen. Aber kaum ist Februar ist es tatsächlich etwas wärmer. Die 5 Grad plus erscheinen uns zumindest so. Wir waren schon ein paar Mal mit den Rädern unterwegs, auf dem Spielplatz oder konnten zu Fuß vom Kindergarten heimlaufen. Es wird. Es wird. Seitdem habe ich auch viel bessere Laune :).
Im Februar steht hier auf jeden Fall Fasching auf dem Plan und da mein großes Kind in einer Minigarde mittanzt und jede Menge Auftritte hat, sind wir auf allen dörflichen Veranstaltungen anwesend und haben wenigstens am Wochenende immer ein schönes Programm. Die Große geht als Prinzessin und der Sohn als Drache. Ich muss mal Kostüme zeigen.

Abends schauen mein Mann und ich gerne Serien. Letzte Woche musste ich ihn ständig bitten mal kurz Pause zu machen, da ich ihm unbedingt noch etwas von den Kindern erzählen musste. Die sind ja gerade so niedlich! Also vor allem das was sie so sprechen. Wenn man dann den Tag Revue passieren lässt wird mir immer ganz warm ums Herz. Mama sein ist soll. Hier Mal ein paar Erinnerungen:

Beim Buch anschauen zählt Rumpelina die Obstsorten auf: „Bananen, Wassermelonen, Äpfel…und äähm…Kaffeebohnen?!“
(Es waren Pflaumen. Ob das auf meinen Kaffeekonsum Rückschließen lässt?)

Rumpelina: Ach warum braucht man für das Tablet immer ein Kabel?
Ich: Na wegen dem Strom. Alles braucht Stom.
Rumpelina: Was? Alles? Braucht der Vorhang etwa auch Strom?
Ich: Ich meine natürlich nur alles was Töne von sich gibt, Licht macht oder aus bewegten Bildern besteht.
Rumpelina: Na siehst du. Doch nicht alles!

Witzigerweise hat sich Rumpelina gerade ein Wort angewöhnt, dass sie ständig verwendet. Nämlich „Naaajaaaaaa“ mit so einer lustigen Betonung. Könnte mich immer wegschmeißen. Und  wenn sie uns etwas fragen möchte, dann beginnt sich gerade jeden Satz mit „was ich mich schon immer gefragt habe“ oder „ich frage mich, warum…„. Sehr amüsant. Im Zuge dessen kam dann auch die Frage der Fragen. „jetzt habe ich noch eine ganz komplizierte Frage an euch – wie macht man Babys?„. Die Beantwortung hat dann mein Mann übernommen, mit der ganzen Wahrheit.Sie fragte zum Schluß nur nach, wie man denn den Penis abmachen kann um ihn bei der Frau reinzustecken. Schließlich beantwortete sie sich die Frage aber selbst „ach wie bei den Pferden…„. Ja also so ähnlich. 😀
Der kleine Bruder hingegen ist in der „UNBEDINGT„-Phase angekommen. Er möchte alles „UNBEDINGT“ haben. Außerdem ist er ja „SOOOOO GROOOOß“ Auch nett ;-). Sprachlich hat er einen riesigen Sprung gemacht. Und es kristallisiert sich gerade heraus, dass er genauso gerne singt wie seine Schwester. Seine Interessen liegen hauptsächlich bei Feuerwehrautos, Rittern, Drachen und Dinosauriern und da ist er teilweise schon ganz schön gut informiert. Mal sehen wo das noch hinführt.

Mein Mann verweilt aktuell beruflich im Ausland und es ist das erste Mal, dass ich vor dieser Woche so gar keine Sorgen hatte. Denn JA, es wird einfacher. Letzten Samstag zum Beispiel waren wir zusammen im Schwimmbad und wir Eltern konnten 20 Minuten auf einer Bank sitzen und unseren Kindern beim spielen/schwimmen zusehen, auf dem Spielplatz kann Lixi endlich so ziemlich alles alleine. Also so alleine, dass ich keine Angst mehr habe ihn alleine machen zu lassen wenn er die Sprossen zur hohen Rutsche hochklettert. Da stand ich bis zum Herbst hinein immer hinter ihm weil er einfach immer wieder abrutschte. Da freue ich mich jetzt richtig auf den Sommer. Überhaupt ist Lixi anderen Kindern gegenüber sehr friedlich. Ich war mal mit dem gleichaltrigen Sohn meiner Freundin im IKEA. Da hatten wir gut zu tun ihn daran zu hindern anderen eine drauf zu geben. In der Krippe gehört Lixi nun zu den ältesten und ich glaube er wird von allen sehr gemocht und hat einen ganz gewissen Scharm dem alle erliegen. Morgens bringt er momentan immer ein Buch mit, dass er sich dann von seiner Lieblingspraktikantin vorlesen lässt. Bücher sind seine große Leidenschaft. Er kann das Grüffelokind auswendig und auch sonst kann er ohne Probleme 1,5 Stunden zuhören. Da sind meine Kinder beide gleich. Lesen geht immer. Ausflüge in die Bücherei auch.

Mir geht es gut, ich genieße mein Leben, gehe gerade recht viel zum Sport und versuche mal fitter zu werden. Ich nähe weiterhin sehr gerne und treffe oft und sehr gerne meine Mamas hier im Dorf. Alles paletti. So darf es gerne weitergehen 🙂