zurück im Job

Mitte September habe ich den letzten Blogeintrag geschrieben. Seitdem hat sich hier so wahnsinnig viel getan. Ich habe das Gefühl es hat ein ganzer Zeitsprung stattgefunden und ich kann mich kaum mehr an die Zeit vorher erinnern. Es ist einfach das Leben nach dem Wiedereinstieg in den Job. Ich hatte Glück meine Traumstelle zu bekommen. Dort war ich bereits vor 10 Jahren schon Praktikantin und es wurde eine Stelle frei. Der einzige Haken an der Sache war, dass es 30 Wochenstunden sind. Eigentlich war es mal eine Ganztagsstelle und weniger konnte man mir leider nicht anbieten. Ich habe mir den Kopf ganz schrecklich zerbrochen wie ich das schaffen soll. Wobei ich nicht ganz richtig ist. Wir. Mein Mann und ich. Denn ohne seine Bereitschaft die Kinder an einem Tag in der Woche abzuholen wäre es nicht möglich. Zum Notfall kann ich auch auf meine Familie und meine Freundinnen zurückgreifen. Aber eben nicht als regelmäßiges Modell. Da blicke ich tatsächlich immer mal wieder neidvoll zu anderen jungen Müttern, wo die Großeltern mindestens zwei Tage die Woche die Kinder betreuen. Aber das lässt die Entfernung hier leider leider nicht zu. Aber wir schaffen es. Und ich habe schon einige Überstunden angesammelt und habe schon die ein oder andere Woche „voll“ gearbeitet. Denn die Zeit vergeht wie im Flug, es macht mir so wahnsinnig viel Spaß und es ist einfach genau mein Ding. Manchmal fällt es mir schon schwer nach Hause zu fahren. Der aktuelle Plan sieht vor, dass ich Montag die Kinder um vier hole und sonst gegen 2. Mein Mann holt Mittwochs gegen 4 ab und ich kann an dem Tag lange arbeiten. Das brauch ich auch inhaltlich, da ich einige Abendtermine anbieten muss und komme meist gegen 7 heim. Und ja, für mich ist der Mittwoch momentan der schönste Tag. Es ist toll sich ganz auf die Arbeit zu konzentrieren und sich nicht zerreißen zu müssen. Ich weiß, dass mein Mann alles im Griff hat und das ist gut. Die Wochenenden genieße ich umso mehr, genau so die freie Zeit ohne Termine mit meinen Kindern. Ich lese mit einem ganz anderen Gefühl wieder Bücher vor. Es tut mir sehr sehr gut.

Und die Kinder? Denen geht es gut. Der Kleine hat mit dem frühen Aufstehen noch etwas zu kämpfen, und ist momentan in der „ich bin faul und müde und will nicht laufen Phase“ das ist teilweise sehr anstrengend. Aber er ist auch so verkuschelt und süß. Die Windel hat er nun auch schon einige Wochen nachts weg und das hat echt super geklappt. Großer Junge!

Die Große hat gefühlt gar nicht damit zu kämpfen, dass Mama wieder arbeitet. Sie liebt es Vorschulkind zu sein und ist eh am liebsten ganz lange im Kindergarten. Am besten geht es danach noch zu einer Freundin. Am Wochenende hat sie ihre erste Ballettaufführung und ist ganz arg aufgeregt. Sie hat plötzlich angefangen Wörter zu lesen die aus Großbuchstaben bestehen. Da sie insgesamt sehr ehrgeizig ist, versucht sie es nun auch mit Kleinbuchstaben und liest mit mir zusammen eine Seite im Leselernbuch. Das ist toll!

Und der Haushalt? Der bleibt liegen. Haha. Hatte jetzt die ersten 6 Wochen alles gut im Griff. Aber nun war ich letztes Wochenende nicht da und konnte nichts sauber machen. Gestern kam ich erst um sieben heim und heute morgen war es wichtiger mit den Kindern ein Buch zu lesen als eine Runde aufzuräumen. Dafür hat mich auch gerad der Schlag getroffen als ich heimkam. Aber da hatte ich spontan Lust mir einen Kaffee zu kochen und mal was zu bloggen. Die Kinder sind gerade bei Freunden. Aber eigentlich müsste ich jetzt auch mal die Weihnachtsgeschenke nähen…mal schauen was ich gleich mache. Auf jeden Fall geht es uns gut und ich bin sehr gut wieder im Berufsleben angekommen.

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