Hallo Februar.

Huch. Es ist schon Februar? Das ging jetzt aber doch recht flott. Wenn das so weitergeht haben wir ja schon fast März und beinahe Frühling. Es vergeht hier zumindest kein Tag, an dem nicht ein Familienmitglied den Frühling herbei sehnt. An erster Stelle natürlich mein großes Mädchen – bekennende Winterhasserin. Jeden Tag fragt sie, wann es endlich Frühling wird. Der ganze Januar war hier weiß. Es hat zwar nur am  Anfang kurz geschneit, aber es war so bitter kalt, dass der Schnee über Wochen liegen blieb und wir theoretisch jeden Tag hätten Schlitten fahren gehen können. Aber lassen wir das. Wir waren einmal. Das war schön und hat gereicht ;-). Aber mit dem Kindergarten ist die Große viel raus und ich habe dann kurz vor Ende des Winters doch noch einmal dicke Winterstiefel gekauft (danke Oma :)). Seitdem geht es etwas besser draußen. Aber kaum ist Februar ist es tatsächlich etwas wärmer. Die 5 Grad plus erscheinen uns zumindest so. Wir waren schon ein paar Mal mit den Rädern unterwegs, auf dem Spielplatz oder konnten zu Fuß vom Kindergarten heimlaufen. Es wird. Es wird. Seitdem habe ich auch viel bessere Laune :).
Im Februar steht hier auf jeden Fall Fasching auf dem Plan und da mein großes Kind in einer Minigarde mittanzt und jede Menge Auftritte hat, sind wir auf allen dörflichen Veranstaltungen anwesend und haben wenigstens am Wochenende immer ein schönes Programm. Die Große geht als Prinzessin und der Sohn als Drache. Ich muss mal Kostüme zeigen.

Abends schauen mein Mann und ich gerne Serien. Letzte Woche musste ich ihn ständig bitten mal kurz Pause zu machen, da ich ihm unbedingt noch etwas von den Kindern erzählen musste. Die sind ja gerade so niedlich! Also vor allem das was sie so sprechen. Wenn man dann den Tag Revue passieren lässt wird mir immer ganz warm ums Herz. Mama sein ist soll. Hier Mal ein paar Erinnerungen:

Beim Buch anschauen zählt Rumpelina die Obstsorten auf: „Bananen, Wassermelonen, Äpfel…und äähm…Kaffeebohnen?!“
(Es waren Pflaumen. Ob das auf meinen Kaffeekonsum Rückschließen lässt?)

Rumpelina: Ach warum braucht man für das Tablet immer ein Kabel?
Ich: Na wegen dem Strom. Alles braucht Stom.
Rumpelina: Was? Alles? Braucht der Vorhang etwa auch Strom?
Ich: Ich meine natürlich nur alles was Töne von sich gibt, Licht macht oder aus bewegten Bildern besteht.
Rumpelina: Na siehst du. Doch nicht alles!

Witzigerweise hat sich Rumpelina gerade ein Wort angewöhnt, dass sie ständig verwendet. Nämlich „Naaajaaaaaa“ mit so einer lustigen Betonung. Könnte mich immer wegschmeißen. Und  wenn sie uns etwas fragen möchte, dann beginnt sich gerade jeden Satz mit „was ich mich schon immer gefragt habe“ oder „ich frage mich, warum…„. Sehr amüsant. Im Zuge dessen kam dann auch die Frage der Fragen. „jetzt habe ich noch eine ganz komplizierte Frage an euch – wie macht man Babys?„. Die Beantwortung hat dann mein Mann übernommen, mit der ganzen Wahrheit.Sie fragte zum Schluß nur nach, wie man denn den Penis abmachen kann um ihn bei der Frau reinzustecken. Schließlich beantwortete sie sich die Frage aber selbst „ach wie bei den Pferden…„. Ja also so ähnlich. 😀
Der kleine Bruder hingegen ist in der „UNBEDINGT„-Phase angekommen. Er möchte alles „UNBEDINGT“ haben. Außerdem ist er ja „SOOOOO GROOOOß“ Auch nett ;-). Sprachlich hat er einen riesigen Sprung gemacht. Und es kristallisiert sich gerade heraus, dass er genauso gerne singt wie seine Schwester. Seine Interessen liegen hauptsächlich bei Feuerwehrautos, Rittern, Drachen und Dinosauriern und da ist er teilweise schon ganz schön gut informiert. Mal sehen wo das noch hinführt.

Mein Mann verweilt aktuell beruflich im Ausland und es ist das erste Mal, dass ich vor dieser Woche so gar keine Sorgen hatte. Denn JA, es wird einfacher. Letzten Samstag zum Beispiel waren wir zusammen im Schwimmbad und wir Eltern konnten 20 Minuten auf einer Bank sitzen und unseren Kindern beim spielen/schwimmen zusehen, auf dem Spielplatz kann Lixi endlich so ziemlich alles alleine. Also so alleine, dass ich keine Angst mehr habe ihn alleine machen zu lassen wenn er die Sprossen zur hohen Rutsche hochklettert. Da stand ich bis zum Herbst hinein immer hinter ihm weil er einfach immer wieder abrutschte. Da freue ich mich jetzt richtig auf den Sommer. Überhaupt ist Lixi anderen Kindern gegenüber sehr friedlich. Ich war mal mit dem gleichaltrigen Sohn meiner Freundin im IKEA. Da hatten wir gut zu tun ihn daran zu hindern anderen eine drauf zu geben. In der Krippe gehört Lixi nun zu den ältesten und ich glaube er wird von allen sehr gemocht und hat einen ganz gewissen Scharm dem alle erliegen. Morgens bringt er momentan immer ein Buch mit, dass er sich dann von seiner Lieblingspraktikantin vorlesen lässt. Bücher sind seine große Leidenschaft. Er kann das Grüffelokind auswendig und auch sonst kann er ohne Probleme 1,5 Stunden zuhören. Da sind meine Kinder beide gleich. Lesen geht immer. Ausflüge in die Bücherei auch.

Mir geht es gut, ich genieße mein Leben, gehe gerade recht viel zum Sport und versuche mal fitter zu werden. Ich nähe weiterhin sehr gerne und treffe oft und sehr gerne meine Mamas hier im Dorf. Alles paletti. So darf es gerne weitergehen 🙂

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