Geschwisterbande

Wenn wir zur Zeit aus dem Kindergarten nach Hause kommen verschwinden beide Kinder sofort in ihr Kinderzimmer und spielen WIRKLICH toll miteinander. sie vermissen sich am Vormittag so sehr, dass sie sich so freuen sich dann zu sehen. Dann werden die Rollen verteilt und es wird losgespielt. Arzt, Fahrt in den Urlaub oder Mutter/Vater/Kind. Neulich durfte ich folgenden Dialog belauschen:

Rumpelina: Also du bist die Oma. Und ich das Kind. Dann sagt das Kind, also ich, dass das hier kaputt gegangen ist und du das reparieren sollst. Und dann antwortest du: nein, das macht der Opa. Hast du verstanden?

Lixi: Ja

Und los ging es. Das ist schon arg niedlich. Sie bauen Lager, Zelte und kuscheln sich gemeinsam rein. Sie geben sich Küsschen, Umarmungen und lachen zusammen.

Von einer Sekunde auf die andere knallt es dann. Plötzlich wollen beide das gleiche Spielzeug haben und jeder reißt daran und es wird immer lauter und schriller. Dann knallt es und beide Kinder rennen sehr laut weinend zu mir. Ja klar. Das gibt es auch und ist normal. Zum Glück klappen die Versöhnungen hier aktuell noch ganz schnell und wir haben uns wieder lieb.

Auf jeden Fall sind sie so groß geworden.

Sehr süß finde ich auch, wenn sie zusammen auf der Couch sitzen und sie ihm Bücher vorliest. Sie erklärt ihm sehr detailreich die einzelnen Bilder und erfindet Geschichten oder gibt de Text den sie kennt wider. Und wie aufmerksam Lixi dann zuhört.

Rumpelina wünscht sich so sehr, dass ihr Bruder endlich bei ihr im Zimmer schläft. Und an seinem 2. Geburtstag abends – als wenn er begriffen hätte, dass er plötzlich älter ist legte er sich zum schlafen gehen unten ins Hochbett. Ich legte mich dazu und er schlief dort tatsächlich ein paar Stunden. Das hat sich zwar nicht wiederholt, aber er war letzte Woche leider auch ziemlich krank. Vorgestern hat er nachts nur geschrien und mein Mann brachte ihn irgendwann fertig mit den Nerven zu mir. Ich versuchte mein bestes, aber er schlief mit mir auf 90 cm einfach nicht mehr ein. Irgendwann legte ich eine alte Babymatratze auf den Boden, legte Lixi drauf und sagte sehr müde „da schläfst du jetzt bitte!“. Er jammerte noch etwas, aber ich kroch ins Bett und versuchte mich schlafend zu stellen. Völlig schlaftrunken ist Rumpelina dann aufgestanden, kniete sich vor ihren Bruder, streichelte ihn und fragte ihn „na kleiner Bruder, kannst du nicht schlafen? Keine Angst ich kümmer mich auf Dich“. Dann legte er sich tatsächlich hin, sie ging zurück in ihr Hochbett und er schlief ein. Ich war baff, stolz und sehr glücklich.

Rumpelina hilft ihrem Bruder auch so oft. sie holt ihm Sachen, öffnet ihm etwas und kümmert sich immer sehr gut um ihn. sie ruft mich, wenn er sich in Gefahr begib. Sie ist einfach eine ganz ganz tolle große Schwester. ❤

 

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