Zweite Woche Eingewöhnung

Ach diese Woche war einfach nur anstrengend. In der Nacht auf Montag bekam Rumpelina Fieber und hustete recht häufig. Noch nachts bat ich meinen Mann, dass er zu Hause bleibt und ich mit dem Sohn zur Eingewöhnung gehen kann. Zum Glück hatte er keinen wichtigen Termin und konnte das mit seinem Chef am Morgen schnell klären. In der Krippe lief es sehr gut und F. bewegt sich völlig sicher im Gruppenraum und spielte viel mit den Erziehern und brauchte mich nur zur Morgenrunde und zum Frühstück. Die Trennung klappte wie auch schon am Freitag sehr gut und ich konnte 45 Minuten ganz entspannt im Elternbereich sitzen und meine Adventssäckchen von Hand nähen. Anschließend habe ich sogar mal wieder ein paar Seiten in meinem Buch gelesen.

Dienstag ging es der großen Schwester leider noch schlechter und sie fieberte den ganzen Tag. Mein Mann konnte aufgrund eines Termins auch nicht zu Hause bleiben. Schweren Herzens rief ich also im Kindergarten an und entschuldigte beide Kinder für den Tag. Am Mittwoch konnte mein Mann wieder etwas home office machen und ich ging wieder in die Kita. Da lief es vor der Morgendrunde so gut, dass ich nach dem Frühstück das erste Mal für eine Stunde nach Hause fahren durfte. Ich gab F. ein Küsschen und ging. Ich sah noch wie er mir hinterher rannte, aber direkt von der Erzieherin auf den Arm genommen wurde. Schon als ich am Fenster vorbei lief spielte er friedlich. Zu Hause schickte ich den Mann zur Arbeit, denn Rumpelina ging es schon besser und sie war fit genug um ihren Bruder später mit abzuholen. Der freute sich sehr Mama zu sehen und war zu Hause auch gleich ganz müde. Donnerstag konnte Rumpelina endlich wieder in den Kindergarten gehen und als ich F. im Bett fragte, ob er sich schon auf die Krippe freut, nickte er ganz doll. Leider schlief er die Nacht sehr schlecht. Ich rechnete also spätestens um halb elf mit einem hundemüden Kleinkind und erklärte das direkt den Erzieherinnen. Weil es die Tage so gut lief, durfte ich direkt morgens wieder gehen. F. fand das völlig okay und lief direkt in den Gruppenraum – ohne mich. Ich bin also das erste Mal ganz ohne Kinder  zu Hause gewesen. Dort traf mich leider erst mal der Schlag, als ich das riesen Chaos was 3 Tage Krankenlager verursacht hat sah. Obwohl ich nach der Nacht auch ziemlich fertig war, räumte ich alles auf und saugte einmal durch. Ich hab mich schlichtweg einfach nicht mehr ordentlich gefühlt und brauchte das auch für mein Seelenheil. Immerhin trank ich noch in Ruhe einen Kaffee bevor ich nach 1,5 Stunden den wirklich sehr müden Sohn abgeholt habe. Man sagte mir, dass er nicht geweint habe und alles ganz prima mache. Das freut mich sehr! Nächster Schritt wäre dann, dass er länger bleibt. Denn bei uns müssen die Kinder dort Mittags essen und ich kann ihn erst danach abholen. Wie das dann mit dem Schlafen wird, weiß ich nicht. Denn eigentlich soll er zu Hause schlafen. Momentan ist er aber sehr müde gegen 11 Uhr. So eine Eingewöhnung schlaucht. Dazu kränkelt er etwas und am Donnerstag schlief er tatsächlich 4 Stunden zu Hause. Das gab es noch nie! Die Zeit nutzte ich dann wenigstens für mich!

Über Nacht bekam er dann Fieber und so ließ ich ihn heute zu Hause. Ach ja…dieser November hat es Krankheitstechnisch echt drauf. So ein Mist. Erst Magen-Darm Kacke, nun Erkältungswelle. Einen gesunden Advent – das wünsche ich mir!

 

 

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