Alltagsstress

Da ich gerade keine Motivation habe was zu kochen nutze ich das freie Zeitfenster mal wieder zum bloggen. Mein lieber Sohn ist momentan nämlich eher ein sehr schlechter Schläfer. Das ist streckenweise echt anstrengend. Es kann doch nicht sein, dass er mittags nur noch 30 Minuten schläft?! Von den Nächten will ich eigentlich gar nicht sprechen. Schlaf ist gerade echt nur minimal und mit vielen Unterbrechungen für mich zu haben. Hauptgrund beim Sohn ist sein blöder Reizhusten und die kommenden Backenzähne. Obendrauf kam noch die Zeitumstellung die dafür sorgt, dass meine Große plötzlich jeden Morgen um 5.30 Uhr aufwacht. Das übernimmt aber zum Glück mein Mann aktuell. Dazu bin ich auch echt nicht in der Lage. Ächz.

Genug zum Thema Schlaf. Der Sohn ist ansonsten aber auch tagsüber eher quengelig, klebt wie ein Kaugummi am Papa und heult den ganzen Tag wenn er auf Arbeit ist. Mama findet er gerade total doof. Weiß nicht was da los ist. Jeden Morgen rennt er freudestrahlend in die Kindergartengruppe seiner Schwester, versteckt sich, will unbedingt da bleiben und kriegt anschließend einen riesen Trotzanfall und schreit und wütet bis ich ihn zum Auto getragen habe. Meine Nerven. Das ist wirklich JEDEN Morgen so. Beim Abholen ist es etwas besser. Da darf er dann ein bisschen dort spielen und es ist okay wenn seine Schwester mit nach Hause kommt. Aber ganz ehrlich, ich bin so froh, wenn sie Eingewöhnung in 2 Wochen dann beginnt. Er will ja da bleiben. Nur wenn wir in der Krabbelgruppe sind ist er glücklich. Die ist aber leider nicht an fünf Vormittagen, sondern nur zweimal. Er weint sogar jedes Mal wenn ich die Wohnungstür aufschließe. Tut mir ja leid, aber wir wohnen halt da :(. Ja man hört es vielleicht heraus, ich bin da echt etwas frustriert. Ich hoffe sehr, dass er auch gerne in die Krippe geht und sich danach vielleicht auch wieder mehr auf zu Hause und Mama freuen kann. So wie es gerade läuft ist echt nicht so schön.

Die Große hingegen steckt gerade in so einer coolen Phase. Sie ist ein sehr vernünftiges, fröhliches und ausgeglichenes Kind. Sie erzählt so viel, sie lacht, singt, springt und ist voller Liebe. Wir haben so eine schöne Zeit zusammen. Mir tut es so leid, dass ich sie gerade nicht mehr fördern kann. Ich würde gerne Brettspiele und Puzzles mit ihr machen oder Malen und Basteln. Aber jede dieser Aktivitäten sind mit dem kleinen Bruder leider gar nicht möglich. Er macht alles kaputt, wirft es um, findet es total blöd, wenn ich mit seiner Schwester am Tisch sitze oder isst sämtliche Stifte auf. Ich versuche dann abends wenn der Papa kommt Exklusivzeit mit ihr zu verbringen (der Sohn will dann ja eh nur Papa). Aber viel Zeit bleibt da nicht. Ich muss das Essen auf den Tisch bringen und durch die Zeitumstellung gerade ist die Große auch eher müde und möchte bald ins Bett.

Deshalb unternehmen wir gerade auch nachmittags relativ viel. Kinderturnen ist zwar für mich anstrengend mit den zwei Zwergen. Aber macht beiden sehr viel Spaß, zweimal ist nachmittags Krabbelgruppe und dann gehen wir noch Freunde besuchen, in die Bücherei oder sowas.

Ach einkaufen kann ich gerade auch nicht mehr. Der Sohn bleibt nicht im Wagen sitzen. Er steht nur auf und macht Blödsinn im Laden. Mit einem Kleinkind das sich aus dem Arm windet versuch mal einen Großeinkauf in den Wagen zu räumen und nebenbei zu bezahlen. Ächz. Nun muss der Papa am Wochenende einkaufen und das muss dann halt reichen.

Ihr seht schon, ohne meinen Mann wäre ich richtig aufgeschmissen. Ich bin ihm auch sehr dankbar und liebe ihn ganz arg :-*.

Und so ganz nebenbei hat sich ein Törchen für meine berufliche Perspektive aufgemacht und ich bin gespannt was sich da die nächsten Wochen ergibt und freue mich drauf :).

Auch wenn der Eintrag insgesamt sehr stressig klingt, ich bin glücklich und zufrieden und die meisten Tage sind zwar sau anstrengend aber es läuft alles ganz gut. Wenn ich mal sehr im Stress bin und genervt reagiere versuche ich gerade immer mein Mantra zu befolgen „Unser Alltag ist ihre Kindheit“ und dann geht es wieder besser 🙂

 

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Ein Gedanke zu “Alltagsstress

  1. Diese stressigen und anstrengenden Phasen gibt es echt immer wieder. „Alles nur eine Phase“ ist da das wichtigste Mantra 😀

    Kleiner Tipp von mir zum Reizhusten (den quälte meine Maus die letzten Wochen auch, teilweise bis zum Erbrechen): geht mal für eine halbe Stunde in eine Salz- oder Solegrotte, wenn ihr sowas erreichbar habt. Hat mir unsere Ärztin empfohlen. Gestern war ich da, die Nacht war das erste mal seit Wochen durchgeschlafen und heut wird schon so gut wie gar nicht mehr gehustet. Sehr empfehlenswert also! 😉

    Liebe Grüße,
    Jessi

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