Ausflug ins Schwabenländle

Am Wochenende haben wir die Uroma auf der schwäbischen Alb besucht. Leider ist die Reise doch immer etwas beschwerlich mit beiden Kindern. Wir übernachten dann auch im Hotel, denn die Strecke ist zu weit um sie an einem Tag zu fahren. Deshalb schaffen wir es auch nicht allzu oft dorthin. Leider lebt die Uroma im Pflegeheim und die Besuche sind immer sehr bedrückend und dieses Mal hatte meine Große auch sichtlich Angst vor der ganzen Situation. Ich war dafür sehr froh, dass der kleine Sohn noch völlig unbeeindruckt auf die Uroma zugelaufen ist und sie somit zum lachen gebracht hat. Das war schön. Ansonsten haben wir zweimal sehr lecker gegessen und waren am Sonntag auf der Heimreise auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock in Ludwigsburg. Das war richtig toll. Was die alles aufgebaut haben fanden wir alle sehr spannend. Dann gab es dort auch noch einen Märchenwald. Ich dachte eigentlich, dass das noch nichts für die Große ist. Sie kennt ja keine Märchen bislang. Aber sie stand mit staunenden Augen vor den einzelnen Häuschen, drückte immer den Knopf und hörte ganz genau zu, was da vorgespielt wird. Muss unbedingt mal mit ihr in ein Puppentheater. An sowas hat sie sehr viel Freude und auch Ausdauer lange ruhig zuzuhören. Leider bekam ich irgendwann wahnsinnige Kopfschmerzen die immer schlimmer wurden. Während der Mann mit der Tochter in einem Selbstbedienungscafé Essen besorgte blieb ich mit dem Sohn draußen am Tisch. Er wollte aber nicht sitzen bleiben und lief umher und entdeckte einen Hund. Der war an der Leine. Die Besitzerin, eine ältere Dame nahm dann meinen Sohn an die Hand und streichelte den Hund gemeinsam. Ich beobachtete die Situation völlig erschöpft von meinem Platz aus und war froh, dass er beschäftigt war. Plötzlich machte mein Sohn eine ruckartige Bewegung von hinen und der Hund sprang ihm mit der Schnauze Mitten ins Gesicht und warf ihn um. Ich schrie so laut auf und hob ihn sofort hoch. Ich untersuchte meinen weinenden Sohn und sag zum Glück keine Verletzung. Die Oma war auch direkt sehr besorgt und meinte, ihr Hund würde nie beißen. Hat er auch nicht. Nichtmal ein Kratzer war zu sehen. Aber puuuuuuh war ich fertig. Als mein Mann wieder da war musste ich erst mal richtig los heulen so sehr hat mich das mitgenommen. Was hätte da passieren können. Also so schnell lass ich ihn sicher nicht mehr zu einem fremden Hund. Dabei liebt er die und ist völlig aus dem Häuschen wenn er einen sieht.

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Och ja, ansonsten beschäftigt mich gerade das Abstillen oder die vielen schlaflosen Nächte. Dazu aber in einem extra Beitrag mehr.  Leider schläft mein Sohn auch tagsüber gerade deutlich weniger und ich komme zu gar nichts mehr. Irgendwie sehr unbefriedigend. Und wenn er wach ist möchte er gerade zu 99% auf mir verbringen. Achjaseufz. Mitte November kommt er aber vermutlich in die Krippe und ganz ehrlich: momentan freu ich mich da drauf ;-).

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