Südfrankreich 2015

Ich fange mal an unseren wunderschönen Südfrankreich Urlaub hier festzuhalten. Ich sitze gerade im Garten meiner Schwester, neben mir beschäftigt sich Rumpelina mit ihrem Lük-Kasten und der Sohn baggert mit dem Papa sämtliche Kieselsteine in den Kipplaster.

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Urlaub bei der eigenen Schwester zu machen, die in Südfrankreich lebt und auch noch einen gleichaltrigen Sohn hat ist toll. Das Haus mit dem riesigen Garten inklusive Pool ist richtig schön und wir fühlen uns sehr wohl. Außerdem ist alles da was man so braucht und abends spielen wir immer eine runde Mölkky oder Qwirkle. Meine Schwester hat leider nicht frei und so muss sie arbeiten, während wir es uns gut gehen lassen und die Umgebung ausgiebig erkunden.
Die Nachtfahrt ging ziemlich gut. Klar waren wir müde, aber wenn man den toten Punkt überwunden hat und alle 2 stunden den Fahrer wechselt geht das. Die Kinder haben alles verschlafen und wir Eltern blieben beide wach und haben ausgiebig Musik gehört und uns unterhalten. Mit Pausen brauchten wir knappe 12 Stunden und waren zum Frühstück da.
Den Sonntag ruhten wir uns aus, holten etwas Schlaf nach und erkundeten Haus und Grundstück.
Montag fuhren wir direkt zum Meer nach Marseille und es war so schön, wie meine Kinder das Meer für sich entdeckten. Ziemlich schnell waren sie nackig und rannten bzw. krabbelten immer wieder in die Wellen. Das war ein ganz großer Glücksmoment.

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Danach fuhren wir weiter zum Hafen und ins Zentrum von Marseille. Wie schon erwartet nicht meine neue Lieblingsstadt. Zu laut, zu voll, zu dreckig.
Dienstag besuchten wir den Markt in Aubagne wo meine Schwester wohnt, sind zum Mittagessen nach Hause denn essen gehen ist unheimlich teuer in Frankreich, wenn man den überhaupt was vegetarisches zum essen findet. Am Nachmittag sind wir dann mal richtig ans Meer zum schwimmen und Sand buddeln. Es war windig und es gab richtig tolle Wellen. Ich war lange alleine im Meer schwimmen. Dem Rest war das nicht geheuer.
Mittwoch gab uns meine Schwester gewonnene Freikarten für einen Freizeitpark und wir machten die Kinder mit zahlreichen Karussellfahrten sehr glücklich.
Am Donnerstag war es etwas wärmer geworden und nach dem lauten Vortag haben wir den ganzen Tag am Meer verbracht. Am Vormittag verzweifelte ich noch weil die Kinder nur motzig waren. Nach einer Pommes brachten wir aber beide Kinder gleichzeitig zum schlafen und konnten zwei herrliche entspannte Stunden am Meer lesen. Wie wundervoll.
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Freitag durfte ich mal etwas länger schlafen und zum Mittagessen fuhren wir in eine entzückende Hafenstadt wo meine Schwester arbeitet. Dort wurden wir zu einem sehr leckeren Mittagessen eingeladen und von der Idee Gnocchi in einer Artischocke zu servieren war ich sehr begeistert. Endlich durfte ich auch den berühmten französischen Nachtisch probieren bei dem ein Espresso mit vielerlei Leckereien serviert wird.
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Danach besuchten wir einen botanischen Garten mit einer wunderschönen Aussicht.
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Bevor wir noch einkaufen waren hüpften wir nochmal alle ins Meer, denn beide Kinder haben endlich gefallen am Meer gefunden und wollen gar nicht mehr raus.
Abends gab es frisches Baguette mit lauter Leckereien.
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Den Samstag haben wir ruhig angehen lassen und zwischen Pool und Sonnenliege verbracht. Naja eigentlich haben wir die meiste Zeit die zankenden Kinder beschäftigt. Nicht das noch jemand glaubt wir hätten uns nur erholt ;).
Am Nachmittag sind wir in die Nachbarstadt Aix en Provence gefahren. Eine sehr schöne atmosphärische Stadt. Wir schauten uns um, besuchten einen Park und haben bis spät abends in einen süßen Gäßchen lecker und relativ entspannt gegessen. Die Fotos sind leider noch alle auf der guten Kamera.
Das Highlight unseres Urlaubs war dann aber der gemeinsame Ausflug mit meiner Schwester und ihrer Familie am Sonntag. Relativ früh fuhren wir zum Fährableger der eine Stunde entfernt war um dann mit dem Schiff zur Insel Pequerolles über zu setzen. Eine traumhaft schöne Insel mit wunderschönen Stränden und viel Natur, denn dort gibt es keine Autos. Wir haben uns Fahrräder mit Anhänger für die Jungs und einen Sitz für Rumpelina ausgeliehen. Schnell wusste ich, wieso wir Mountainbikes bekommen haben, denn es ging teilweise wirklich über Stock und Stein. Ich hatte Rumpelina hinten drauf und es war tierisch lustig. Interessanterweise fand ich auch nur die steilen Berge anstrengend und habe noch nie soviel Spaß am Fahrrad fahren gehabt. Nebenbei hatte man immer einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Den Vormittag verbrachten wir in einer wundervollen Bucht und wechselten am Nachmittag zu einer anderen. Auf dem Weg dazwischen schliefen die beiden Cousins Schulter an Schulter ein. Zu goldig die zwei!
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Ich habe mich wirklich wie im Paradies gefühlt. Hach.

Montag ließen wir es vormittags erst recht ruhig angehen und sprangen nur zweimal in den Pool. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann in ein wunderbares, niedliches Bergdorf. Den Sohn packten wir das erste mal in die Kraxe seines Cousins. Das hat ihm ausgesprochen gut gefallen. Praktisch war auch, dass dort ein Rucksack integriert ist und ich so gar nichts tragen musste außer meiner Handtasche und der Kamera. Nur Rumpelina war völlig entsetzt, dass wir ohne Buggyboard unterwegs waren, ihr Bruder getragen wird und sie auch noch tausend Stufen hochlaufen musste. Nach zahlreichen Tränen, zwei Toilettenbesuchen und einer Kugel Schokoladeneis war die Laune endlich wieder besser und wir genossen die Aussicht und die zahlreichen süßen Ecken und Gäßchen. Ein leckerer Crêpe musste dann auch noch sein, wir sind ja schließlich in Frankreich.

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Mittwoch war es am Vormittag leicht regnerisch. Da meine Schwester home Office machen musste, haben wir uns für einen Ausflug in ein Shopping Center nach Marseille entschieden. Das war nett. Vor allem das Sportgeschäft hat es meinen Kids angetan. Rumpelina fuhr Rollschuh, Roller und durfte sich einen neuen Reifen aussuchen während der Sohn sein laufen perfektionierte und einen Ball nach dem anderen jagte. Wir kauften noch schöne Kinderkleidung und haben bei Vapiano auf der Sonnenterrasse mit Meerblick lecker gegessen.
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Abends haben wir eine überaus leckere Crêpe Party gemacht. Mein Schwager hat ein Gerät wo man 6 Mini Crêpes zubereiten kann und jeder kann sich seine nach Herzenslust belegen. So gesellig und lecker. Nachdem die Kids im Bett waren haben wir noch eine runde Qwirkle gespielt. Ach was ist das schön, endlich jemanden zu haben der mit mir spielt.
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Den Donnerstag haben wir mit leckeren Croissants und Brioche begonnen, denn es sollte unser letzter Urlaubstag hier sein.
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Die Tagesmutter meines Neffen war leider krank und so übernahmen wir es gerne einen Tag auf ihn aufzupassen. Nebenbei packten wir zusammen und genossen den letzten Tag mit Sonne, Pool und leckerem französischen essen.
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Es fiel uns allen schwer Au revoir zu sagen, denn meine Schwester und ihre Familie wird mir sehr fehlen und es ist immer wieder schade, dass unsere Kinder sich so selten sehen. Die Jungs hatten gerade erst angefangen miteinander zu spielen. Schnief. Am Donnerstag klingelte unser Wecker um 4 Uhr in der Früh, denn unser Plan war es möglichst weit zu kommen, bevor die Kids richtig wach werden. Das hat soweit auch wunderbar funktioniert. Gegen halb neun frühstückten wir an einer Raststätte und zwei niedliche Kinder hüpften in ihren Schlafanzügen umher. Wir machten noch eine weitere Mittagessenspause und erreichten am frühen Nachmittag Mulhouse. Ein entzückendes Städtchen im Elsaß. Genau an der Grenze zu Deutschland und lag genau auf dem Weg. Dort hatten wir am Abend vorher kurzerhand ein Hotelzimmer gebucht. Das bezogen wir schnell, ruhten uns kurz aus und schauten uns das Städtchen an. Abends wurde natürlich lecker Flammkuchen gegessen und nach einem leckeren Frühstück ging es dann Freitag Morgen wieder Richtung Heimat. Bei Stuttgart hielten wir spontan am schwedischen Möbelhaus und haben so für alle Familienmitglieder (außer dem Mann vielleicht) eine entspannte, abwechslungsreiche Pause gehabt, bevor wir am Nachmittag nach knapp 2300 km endlich zu Hause ankamen.
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Und so ging ein wunderschöner Urlaub zu Ende. Vor allem das leckere Essen bleibt mir sicherlich in Erinnerung. Verzeiht mir also die ganzen Essensfotos. Wir werden dann jetzt mal Diät machen ;-).

Das schönste ist aber wohl gewesen, dass mein Sohn mit 13 Monaten hier richtig laufen gelernt hat. Wie er am Meer entlang wackelte, sich immer wieder hinstellte und freudestrahlend in meine Arme gelaufen kam ist unbeschreiblich schön.

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Aber auch Rumpelina hat was neues gelernt. Sie kann alleine mit ihren Schwimmflügeln schwimmen und durchquert ganz glücklich den Pool von einer zur anderen Seite.

Vielen Dank liebes Schwesterherz für eure Gastfreundschaft. Wir kommen sehr gerne wieder!

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2 Gedanken zu “Südfrankreich 2015

  1. Das klingt so wundervoll und total nach Sommerurlaub, wie er sein soll! Bei Freunden/Familie zu wohnen, die direkt da Leben, ist noch mal was ganz anderes, gell? Da taucht man noch mal ganz anders ab und bekommt coole Insidertipps. So geht es uns jetzt (mit kleiner Auszeit aktuell) nämlich, während wir bei den Gasteltern des MK wohnen. ☺
    Meine letzte Nachtfahrt (nach Schweden mit dem Ex) habe ich in keiner Guten Erinnerung. Gut, dass es bei euch so reibungslos geklappt hat. Konntet ihr die Kinder am Abreisetag tatsächlich schlafend ins Auto umdisponieren? Wieso haben meine nur so einen leichten Schlaf. *mimi* Das höchste, was mit dem Prinzen aktuell geht, sind 4 Stunden Auto am Stück. Am besten am späten Vormittag oder noch besser direkt nach dem Mittagessen. Danach hat er keinen Bock mehr. Können wir Gottseidank gut im aktuellen Urlaub planen.

    • Ja, tatsächlich haben beide Kinder direkt weiter geschlafen. Der Sohn war vielleicht 5 Minuten wach. Die Große hat es gar nicht gemerkt.
      Ja das mit den Tipps stimmt. Musste gar keinen Reiseführer lesen. Habe jeden Abend ein neues Programm vorgeschlagen bekommen 🙂

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