Ein Blick ins Kinderzimmer Teil 2

Die liebe Märchenkönigin war neugierig und würde gerne ein paar Kinderzimmer sehen. Ich erinnerte mich dunkel daran, dass ich hierzu in der Vergangenheit schon einen Beitrag zu geschrieben habe und tatsächlich hier könnt ihr euch das Zimmer der Rumpelina anschauen. Damals war sie noch ganz klein und es wurde hauptsächlich zum wickeln benutzt. Mit knapp einem Jahr zog sie dann richtig in ihr Zimmer um und hier zeigte ich dann das Zimmer wie es mit Regalen und ersten Spielsachen aussah. Finde ich ja selbst überaus spannend die Veränderungen zu sehen. Denn nun ist Rumplina ja große Schwester und muss ihr Kinderzimmer mit ihrem Bruder teilen. Anfangs war das nur eine Kiste die wir im Kinderzimmer für ihren Bruder hatten, aber er hat immer mehr Sachen und einiges hat sich verändert.

BETT

Die größte Veränderung ist das Hochbett. Rumpelina wollte unbedingt ein Hochbett haben. Was haben wir uns damals den Kopf zerbrochen. Ist ein Hochbett nicht viel zu gefährlich? Wie wird das denn dann, wenn der Bruder mit im Zimmer spielt und da hoch klettert? Ich las eine Studie, dass Kinder unter 3 J. bei Stürzen aus der Höhe meistens auf dem Kopf landen und das Hochbetten gar nicht empfehlenswert sind… Dann krachte leider ihr kleines Bett zusammen als der Mann mit ihr drinnen lag . Nun ja, da musste dann also eine Lösung her. Wir entschieden uns für das drehbare halbhohe KURA Bett von IKEA. So konnte sie eine ganze Zeit das Bett als normales Bett nutzen. Als sie uns alt genug erschien (3. Geburtstag) baten wir den besten Opa uns ein Geländer für das TROFAST Regal zu bauen. Den Tipp habe ich im Internet entdeckt und ich fand das Klasse für die Kleinen. So muss Rumplina nicht die Stiegen vom Hochbett hoch und runter klettern und am Geländer kann sie sich auch im müden Zustand nachts gut und sicher festhalten und zu uns kommen. Ich kaufte noch im dunkeln leuchtendes antirutsch Klebeband für die Stufen, damit sie auf Socken nicht abrutscht. Da ist noch nie was passiert und funktioniert prima. Wunderbarer Nebeneffekt war, dass wir noch ganz viel Stauraum für Spielsachen, Malsachen und so hatten. Anfangs fand ich diese Plastikkisten ja etwas häßlich, aber sie sind echt praktisch und man kann da gut sortieren. Nun ist unser kleiner Sohn aber ein ausgesprochen guter Kletterer. Vor allem ist er so clever, sehr früh herausgefunden zu haben, dass er Hocker und Kisten verschieben kann, um dann irgendwo drauf zu klettern. Hallo, der ist gerade 1 geworden? Läuft noch keinen Millimeter, aber würde aufs Hochbett klettern. Also haben wir wieder den besten Opa gefragt, ob er denn ein Törchen bauen kann. Ja und das wurde am Wochenende montiert. Nun kann Rumplina das Törchen von innen mit einem einfachen Riegel auf und zu machen, der Sohn schafft es maximal bis zur ersten Stufe und wird vielleicht etwas wütend. Ganz so weit ist er zum Glück noch nicht! Aber mal schauen. Schaut alles auf jeden Fall sehr schön aus und wird den verschiedenen Altersstufen im gemeinsamen Kinderzimmer gerecht. In der Theorie soll der Sohn übrigens bald unten auf der Matratze schlafen. Die Matratze liegt auf einem Lattenrost und ist echt bequem. Ich habe auch schon öfter dort geschlafen. Vor allem praktisch, wenn man die Große in den Schlaf begleitet, denn dann kann man als Erwachsener bequem liegen. Auch als Gästebett gut nutzbar. Mal sehen, wann der Sohn dorthin umzieht. Bisher liebt er es jedenfalls nur als Kuschel- und Kletterparadies.

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Wickeltisch und Kleiderschrank

Der Wickeltisch steht eigentlich schon von Anfang an genau so da. Er handelt sich hier um eine normale Hemnes Kommode, da ich sie gerne später noch verwenden möchte. Der beste Opa hat sich auch hier was einfallen lassen und hat hinter die Kommode 2 kleine Regale geschraubt, um die nötige Tiefe zu bekommen und darauf passend einen Wickelausatz geschreinert. Praktisch sind dann die zusätzlichen Fächer an der Seite. Aktuell lagert da unser ganzen Schwimmzubehör der Kinder. Mittlerweile steht meine alte Sterioanlage da oben. Die Kinder kommen nicht dran, aber können uns ja jederzeit fragen. Sie sind eh noch nicht in dem Alter verantwortungsbewusst mit CDs umgehen zu können. In der Kommode befinden sich die Klamotten vom Sohn. Ganz unten sind Bettwäsche, Schlafsäcke und Handtücher verstaut.

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Die Kleider der Großen sind in einem richtigen Kleiderschrank den wir noch aus unserer ersten Wohnung hatten. Dort lagern außerdem Vorräte an Windeln, Bettwäsche für den Rest der Familie, Kleider für Winter, Bücher die gerade nicht in Gebrauch sind, Laternen, Feuchttücher, zu kleine Kleidung….also da gibt es immer was zu tun. Oben drauf ist der Trunki Koffer der Großen, eine Malrolle und einen Eimer Playmais. Vor dem Fenster befindet sich die Sitzgruppe die mittlerweile auch vom Sohn gerne angenommen wird. Davor steht noch der Lauflernwagen vom Sohn.

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Regal

Wir haben ein altes, liegendes Expedit und ein neues stehendes Kallas Regal im Kinderzimmer. Hier schaff ich immer mal wieder neue Ordnungsstrukturen an, weil sich das Alter der Kinder immer wieder neu entwickelt. Der Sohn brauch mehr Platz, gefährliche Dinge müssen hoch, genau so wie Sachen die er kaputt macht. Aktuell schaut es so aus: Brettspiele mit Kleinteilen sind ganz oben, gefolgt von Büchern mit dünnen Papierseiten, die der Sohn zerreißen würde. Dann folgen zwei Regale Kinderbücher die beide Kinder anschauen können. Daneben Gesellschaftsspiele die auch der Sohn in die Hand nehmen darf. Dann gibt es ein Fach nur für den Sohn und daneben stehen die Puzzle. Darüber bin ich gerade etwas unglücklich. Denn ich musste schon ein paar mal alle wieder neu sortieren, wenn der Sohn alles rausgerissen hat. Aber ich weiß nicht wohin damit. Da sie ganz in der Ecke sind und davor der Wagen steht ist es zum Glück noch nicht allzu oft passiert. Rumpelina holt sich oft einen Kinderstuhl und spielt mit den Playmobilsachen da oben. Sonst würde der kleine Bruder ihr nämlich alles kaputt machen. Klappt momentan ganz gut so. Obwohl er auch schon einen Stuhl daneben stellte und wieder zerstörte. Aber das gehört wohl dazu. In dem grünen angemalten Kästchen ist lauter Nonsens. Aufkleber aus Supermärkten, Ü-Eier Figuren, mini teeservice, usw.
In den blauen Kisten befindet sich: Playmobil 123, Diverses, Puppensachen, Kuscheltiere und Bausteine.

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Teppich:

den Apfelteppich habe ich als Teenie gehabt und er war noch völlig okay und so legten wir ihn ins Kinderzimmer, da er auch schön warm hält und weich ist. Leider bekommt er immer mehr Flecken, wenn jemand einen Tipp für mich hat, bitte her damit 🙂

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Natürlich befindet sich im Rest der Wohnung auch noch Spielsachen. Die Spieleküche steht in unserer Küche, die Murmelbahn ist im Wohnzimmer. Ebenso ein kleiner Sessel, eine Spielkiste für den Sohn und die Büchereikiste. Im Flur haben wir eine Nische, da parkt das Bobbycar und das Wutsch.

 

 

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5 Gedanken zu “Ein Blick ins Kinderzimmer Teil 2

  1. Ich finde euer Maulwurf-Design immer noch wunderschön! Echt toll! Das mit der Treppe ist ja der Hammer. So ne coole Idee, bzw. so einen coolen Opa habt ihr! 🙂 Ich habe den Tipp gleich mal an ne Feundin weitergegeben, deren zweiter auch eifrig das Hochbett des Bruders erklimmt. Ich glaube, bei uns wird das glücklicherweise noch etwas dauern. Mein zweiter ist ähnlich vorsichtig und bedacht wie die Große was die Grobmotorik betrifft.

    Ich habe übrigens mit einfachem Polsterreinigigungsschaum (von meinem Papa fürs Auto gekauft) auf Teppichen gute Erfahrungen gemacht. Gibts bei A.T.U. oder ähnliches Fachmärkte für Autozubehör oder auf dem Baumarkt. Alternativ gibts auch vom pinken V. so ein Teppichreiniger. Einfach ein paar Sprühstöße auf einen Mikrofaserlappen oder den Teppich direkt an der Stelle einschäumen. Stelle reiben bis Schaum entsteht und mit einem anderem feuchten Lappen nach und nach wieder auswaschen/reiben. Bei größeren Flächen kann man wohl auch mit dem Schrubber agieren. Viel Erfolg!

  2. Das Zimmer ist wirklich toll!!!! 🙂 Sehr liebevoll und durchdacht eingerichtet.

    Ich habe eine Frage zum Schlafplatz unter dem Kura-Bett: Passt ein ganz normaler Lattenrost in das Gestell unten rein oder liegt der Lattenrost oben auf? (Leider habe ich keinen Innen-Maße von dem Gestell und der nächste IKEA ist leider zu weit weg, um selbst nachschauen zu können ;-))

    Ich weiß, dass es ja eigentlich nicht so als Schlafplatz gedacht ist, aber wir würden es dennoch genauso nutzen wollen wie ihr. 🙂
    Unsere Zwillinge sollen das bett zum dritten Geburtstag (ebenfalls mit einer solchen Treppe) bekommen und daher soll unten ein zweiter Schlafplatz rein.
    Diese Idee habe ich schon auf diversen seiten so gesehen und finde es bei euch super umgesetzt!

      • Super!!! Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! 🙂
        Ich kann es kaum noch erwarten, das Zimmer neu einzurichten. Aber ich muss noch bis November warten .. 😦
        Aber immerhin kann ich dann weiter Ideen bei dir sammeln 😉
        Danke noch mal!!!
        LG! Jule

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