2 Monate kleiner Kakadu

Gestern bist du schon 2 Monate geworden. Die Zeit verfliegt wirklich. Mit meiner Mama erinnerte ich mich noch daran, wie unwirklich der erste Tag war als du nach deiner stürmischen Ankunft plötzlich bei uns warst und ich dich ganz fasziniert bestaunt habe. Die erste Kennenlernzeit ist ja nun vorbei. Es waren zwei wirklich wunderbare Monate. Du bist ein richtig niedliches und liebes Baby und hast unsere Herzen wirklich im Sturm erobert, jeden Tag ein Stückchen mehr!

Deine Schwester hatte nun drei Wochen Kindergartenferien und so hattest du auch deutlich weniger Ruhe. Das hat man gemerkt. Du bist nämlich oft gar nicht zu einem langen Schlaf gekommen. Das klappte am besten, wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs waren und ich dich dann abgeschirmt irgendwo hingestellt habe. Ansonsten wurdest du immer sehr lieb von deiner wilden Schwester geweckt, die dir unbedingt spätestens alle 20 Minuten ein Küsschen geben muss. Wir versuchen sie wirklich davon abzuhalten wenn du friedlich schläfst, aber sie schleicht sich doch immer wieder zu dir und knutscht dich ab. Auch bei ihr ist die letzten zwei Wochen deutlich sichtbarer geworden, wie sehr sie dich liebt. Morgens ist das erste was sie ruft „Bruder kuscheln!“. Dann kommt sie zu uns und legt sich direkt neben dich. Ach was freue ich mich, wenn du noch etwas älter wirst und ihr irgendwann zusammen spielen könnt.

Anfangs wurdest du richtig zornig, wenn wir das Spieltrapez über dich gestellt haben. Ich habe schon nachgelesen, ab wann deine Schwester das Ding interessant fand, denn sie liebte es und konnte sich wirklich lange selbst damit beschäftigen. Du hast dir lieber das Mobile angesehen. Aber seit ein paar Tagen liebst du das Trapez auch. Papa hat einen Spielball an einen Ring gehängt, an den du noch besser drankommst und seit dem bist du sehr gücklich und zufrieden. Gestern sogar 30 Minuten am Stück. Finde es immer sehr niedlich, wie du ganz unkontrolliert mit beiden Armen und Beinen ruderst. Papa nennt es ja auch immer „Sportcenter“. Nicht umsonst!

Wie es sich für ein richtiges Baby gehört hast du schon ordentlich Babyspeck bekommen. Du trägst nun auch Größe 62 und auch bei den Windeln sind wir jetzt auf die 3er umgestiegen. Hui! Das geht alles ganz schön flott! Vom vielen Tragen haben Mama und Papa schon ganz arg Rückenschmerzen. Gerne packe ich Dich auch ins Tragetuch. Da schläfst du dann schön friedlich und ich habe beide Hände frei. Gestern warst du das erste Mal mit Mama auf dem Stoffmarkt und hast alles verschlafen. Braves Baby!

Nachts schläfst du super! Du wirst abends gegen 21 Uhr müde. Schläfst aber erst richtig tief ein, wenn du noch einmal gewickelt wirst und deinen Schlafsack bekommst. Dann nehme ich dich mit ins große Bett und du trinkst kurz bevor du in den Tiefschlaf findest. Gegen 3 trinkst du und meist um 6 nochmal. Das ist echt super und ich freue mich über ausgeschlafene Nächte.

Stillen ist so ne Sache. Nach dem großen Stillstreik ließen wir ja den Schnuller weg, weil es eventuell von einer verzögerten Saugverwirrung kam. Es ging dann auch wieder besser. Aber ich stellte dann doch fest, dass du immer wieder nicht an die Brust willst. Ich denke erstmal, dass du einfach doch keinen Hunger hast. Aber du lässt dich dann auch nur schwer beruhigen. Ich habe das alles eine Weile beobachtet und denke, dass du einfach Ruhe brauchst. Oft trötet deine Schwester neben deinem Kopf herum oder streichelt ihn sogar noch (ich versuche das immer zu verhindern, schwierig wenn wir alleine sind!). Als wir einen Ausflug in den Zoo machten wollte ich dich schnell in der U-bahn stillen. Deine große Schwester konnte ich einfach immer und überall stillen. Daran war ich einfach noch gewöhnt. Das geht bei dir aber nicht. Du schreist als ob es um dein Leben gehen würde. Leider war auch bei der Ankunft im Zoo keine ruhige Ecke. Erst mit viel schaukeln und vorher am Finger saugen lassen konnte dich überzeugen auch endlich an die Brust zu gehen. Das zehrt an den Nerven, denn wenn man sein hungriges Baby nicht satt bekommt, es dabei noch 30 Minuten wie am Spieß schreit und alle Leute schauen ist das richtig hart. Ich habe dann versucht eine Decke über uns beide zu tun und habe dir leise ein Lied vorgesummt. Irgendwann drückte ich dich fix und fertig deinem Papa in die Arme und war den Tränen nahe. Nachdem du dich beruhigt hattest ging es schließlich. Zu Hause klappt es manchmal sofort, manchmal nehme ich dich mit ins Schlafzimmer und schirme uns vor Störungen ab. Vielleicht forderst du somit etwas Mama Exklusivzeit die du ja die letzten 3 Wochen kaum hattest ein. Mal beobachten, wie sich das entwickelt.

Und du lächelst. Das ist das größte Geschenk. Jeden Morgen wenn ich das Rollo hochmache und mich über dich beuge, wenn du auf den Wickeltisch gelegt wirst oder wenn wir irgendwas schönes machen was dir gefällt. Füße massieren zum Beispiel, das findest du ganz arg toll! Mein kleiner Strahlemann, ich liebe Dich ganz arg!!

 

 

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