Kindergartenstart

Morgen ist meine Große (kann sie ja mal anfangen so zu nennen, das Kleine ist ja schließlich unterwegs!) genau zwei Wochen im Kindergarten. Eigentlich ja Kita, Nestgruppe oder U3. Wobei das nicht ganz stimmt. Bei uns gibt es insgesamt 10 Kinder und einige sind schon 3 bzw. 4. Eine schöne Mischung. In Ihrem Alter sind auf jeden Fall 3 weitere Mädchen und das ist wirklich toll. Zwei kannten wir schon aus der Krabbelgruppe.

Die Eingewöhnung verlief so, dass ich zunächst 3 Tage voll mit dabei bin und wir nach ca. 2 Stunden wieder gehen sollten. Das Kind soll sich an die Erzieherinnen, die Kinder und den Gruppenraum gewöhnen. Doch mein Kind schüttelte sofort vehement den Kopf und forderte ein noch länger zu bleiben. Dadurch, das wir dreimal wöchentlich in der Krabbelgruppe und einmal beim Kinderturnen sind, ist sie aber den Umgang mit anderen Kindern und einer größeren Gruppe auch gewöhnt und zeigte keine Müdigkeit oder Überforderung. So blieben wir bereits am zweiten Tag deutlich länger. Ich verschwand schwangerschaftsbedingt immer mal wieder im Nebengebäude auf Toilette. Das tangierte sie überhaupt nicht. Kennt sie ja von mir. Da muss sie nicht mit. Spielen ist ja viel wichtiger. Was es da nicht alles zu entdecken gibt. Kleine Minirollautos zum drauf setzen, Puzzle, malen, schneiden, Steine, Kochecke,…. mein Kind im Paradies! Am vierten Tag sollte die erste Trennung für ca. 30 Minuten erfolgen. Sie winkte kurz und widmete sich dann ihrer Brotdose. Ich spazierte zum Bäcker, holte lecker Cappuccino und besuchte kurz eine Freundin. Zurück wurde ich gleich abgefangen von der Erzieherin. Ich kann ruhig für eine weitere Stunde verschwinden, sie seien dann im Garten. Also nochmal zur Freundin marschiert. Im Garten spielte sie fleißig im Sand und war so glücklich. Auch diesmal wollte sie nicht mit nach Hause. Zum Glück wurde ein anderer Junge auch früher abgeholt und so konnte ich sie überreden. Seit dem 5. Tag geht sie also wirklich wie eine Große in den Kindergarten. Ich bringe sie bis zum Gruppenraum, schnelles Küsschen und winke dann noch von Außen am Fenster. Das ist wichtig. Schon im Kinderwagen ruft sie immer „Mama, winken!“. Perfekt. Die zweite Woche verlief genau so unproblematisch. Sie will dahin, sie fühlt sich dort wohl, macht richtig tolle Sachen dort und freut sich wenn ich komme (außer ich komme wieder zu früh!).

Besser hätte es nicht laufen können. Ich bin sehr glücklich und auch überzeugt, dass es für uns der richtige Moment war in den neuen Lebensabschnitt zu starten. Und sie ist wirklich richtig groß geworden. Gestern begrüßte sie mich mit Malkittel und einer blauen Hand und rief ganz stolz: „GEMALT!“. Sie durfte ihre Hand auf die Fensterscheibe drücken und so Schmetterlingsflügel gestalten. Ja, stolz bin ich auch auf dieses großartige Mädchen.

Ich genieße die Zeit auch sehr! Gerade diese Woche hatte ich echt wahnsinnig viel zu erledigen und war froh, das Kind am Vormittag gut untergebracht zu wissen. Für uns alle eine große Win-Win Situation.

 

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