16.SSW

Also wenn ich hier jetzt einen Beitrag mit sechszehnter Schwangerschaftswoche schreibe muss ich doch feststellen, dass die Zeit ganz schön schnell dahinfliegt. Noch keine Bauchfotos gemacht, weil mir so gar nicht danach war. Noch so wenig Gedanken um das Bauchbaby gemacht. Wir haben noch gar keinen „Arbeitstitel“ geschweige denn einen richtigen Namen. Noch nicht entschieden, ob wir das Geschlecht wissen wollen. Keine konkreten Gedanken, ob ich noch einen Schwangerenkurs besuchen möchte oder einen Geburtsvorbereitungskurs. Das einzige was im Mittelpunkt steht ist die blöde Übelkeit und das nervt mich. Ich möchte endlich anfangen mich zu freuen. Wieder aktiv werden. Mehr unter Leute gehen. Anderen mit guter Laune die frohe Botschaft mitteilen. Nicht weiter im Selbstmitleid versinken. Energie tanken.

Ich habe meine alten Beiträge zur ersten Schwangerschaft noch einmal aufmerksamer durchgelesen und feststellen müssen, dass mir damals ja leider doch auch 20 Wochen schlecht war. Ab Woche 15 ging es bergauf. Aber richtig gut und endgültig weg war es eben erst in Woche 20. Das sind dann also nochmal 4 Wochen. Auch wenn ich sonst immer ein optimistisch denkender Mensch bin. Ich kann es in dem Zusammenhang nicht mehr. Es bringt ja nichts fröhlich in die Woche zu starten und davon auszugehen was ich die Woche alles anpacken werde wenn es dann nicht klappt. Das deprimiert mich noch mehr. So habe ich die letzte Woche erneut bei meinen Eltern verbracht und hatte weiterhin volle Unterstützung. Trotzdem hätte ich gerne unseren Alltag wieder. Mit Krabbelgruppe, Kinderturnen, Verabredungen, Abläufe, Papa. Aber es hilft ja nichts. Nächste Woche will ich es alleine probieren. Es wird ja tatsächlich besser. Ich nahm die letzte Woche nur einmal Vomex und musste nur einen Tag im Bett/auf der Couch verbringen. Übergeben muss ich mich leider immer noch regelmäßig. Aber nicht mehr so heftig und anhaltend. Man muss ja die kleinen Fortschritte betrachten. Es geht bergauf.

Für die 21. Woche plane ich jetzt am besten ein Wellnesswochenende zum entspannen, Energie tanken und leckerem Essen ;). Danach verzehre ich mich. Essen ist so ein leidiges Thema. Nudeln gehen gar nicht. Fertigprodukte auch nicht. Süßspeisen nicht außer Pfannekuchen. Bitte danke kein Essen zweimal am Tag oder am nächsten Tag nochmal. Nichts fettiges. Achja Vegetarier bin ich ja auch noch. Mein Mann verzweifelt regelmäßig, wenn ich wieder Hunger anmelde. Was gut geht sind Kiwis, Äpfel, Zitronen, Brühe mit Backerbsen oder Tortellini, Pommbären und Spliteis. Ansonsten sitze ich vor jedem gekochten Essen mit langen Zähnen davor und seufze viermal tief ein und aus, bevor ich ein paar Bissen esse.

Unseren Haushalt schmeißt der Mann großenteils ganz alleine, neben Vollzeitjob und Kind&Frau am Abend zu versorgen. Auch ihm würde ich so sehr eine Auszeit von all dem gönnen. Es sind harte Zeiten für alle und es müssen unbedingt bessere kommen. Wir haben so viel nachzuholen.

Das Bauchbaby habe ich schon ein paar mal gespürt. Aber leider nicht sehr häufig. Freue mich so sehr darauf, wenn es sich täglich mit sanften Tritten in Erinnerung ruft und kann sie Zeit gar nicht genug herbei sehnen. Überhaupt war die Woche ein traumhaftes Wetter. Mit offener Jacke, ohne Schal spazierte ich jeden Tag mit der Tochter zu den Pferden und tankte ordentlich Sonne. Es könnte sofort der Frühling kommen, ich bin bereit. Am liebsten hätte ich jetzt Mitte März. Das wäre toll!!! Aber die Zeit vordrehen kann man ja leider nicht. Seufz.

 

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