Buggy kaufen das ist schwer

Immer diese Entscheidungen die man als Eltern treffen muss. Welcher Kinderwagen, welches Bettchen, einen Laufstall, wenn ja welchen, welcher Sandkasten…ach ständig kommt irgendwas neues was besorgt werden sollte oder man schlichtweg haben möchte. Diesmal stand das Thema Buggy auf dem Plan. Es war nämlich richtig nervig den großen, schweren Kinderwagen ins Auto zu wuchten und jedes mal ein Reifen abzumontieren. Zudem war unser Kofferraum dann einfach voll. Also sollte ein Buggy her, schon länger eigentlich. Schon vor ein paar Wochen zogen der Mann und ich mal los und ließen uns beraten. Wir fanden dann einen von Hauck mit Spielbügel ganz schön und praktisch. In dieser Erstberatung bekamen wir auch den Unterschied zwischen den Shoppern und den Regenschirmbuggys erklärt. Die Regenschirmbuggys haben in der Regel zwei Griffe und lassen sich lang und dünn zusammenklappen. Als wir das Päckchen dann so liegen sahen waren wir sehr unsicher, ob wir das von der Länge dann in unseren Ibiza bekommen. Die Verkäuferin war ziemlich teilnahmslos und riet uns dann dazu einen Shopper zu kaufen. Sie haben meistens einen durchgängigen Schiebebügel und werden so zusammengeklappt, dass sie ein kleines, dickes Päckchen ergeben. Aber ganz ehrlich: es würde in unserem Kofferraum immer noch viel Platz wegnehmen. Aber er wäre leichter und das Rad könnte dran bleiben. Aber wir wollten uns noch etwas informieren und im Internet die Preise checken. Dann wurden wir krank, es kam Ostern und der 1. Geburtstag. Also hatten wir erstmal anderes im Kopf. Die Internetrecherche brachte mich auch nicht so wirklich weiter. Es wurden mir verschiedene Buggys empfohlen aber die waren meistens doch recht teuer. Ich wollte gerne weniger als 200€ ausgeben, weil wir ja einen guten Kinderwagen mit Federung, guten Reifen usw. haben. Der wird auch weiterhin für Wald&Wiesen verwendet. Aber für die Stadt und auf Reisen hätte ich einfach gerne was leichtes, kleines. Vor der Fahrt in den Harz bin ich also wieder in das Babyfachgeschäft und wollte den Buggy von Hauck kaufen. Den gab es aber nicht mehr und die Frau schien auch nicht interessiert mir etwas zu verkaufen. Sie zeigte mir noch zwei Modelle zeigte mir aber nur die Nachteile. Als ich fragte, was sie mir denn empfehlen könnte, sagte sie „mhm schwierig. Wir haben gerade keinen da der ihr gefällt!“. Okay. Bin ich also weiter gezogen in ein Spargeschäft. Dort war die Beratung besser und ich hatte einen von der Hausmarke im Auge (sogar in lila!). Aber der Korb war sehr klein und ich kannte sie Marke halt gar nicht. Ich wollte gerne gegenüber noch in ein drittes und letztes Geschäft gehen. Dort gab es aber nur Modelle ab 300€. Also gehe ich zurück und zack war der lila Buggy genau in der Zeit verkauft. Sollte also nicht sein. Die Fahrt in den Harz bestritten wir also noch einmal mit unserem Kinderwagen. Wir sind es ja gewöhnt. Gestern bin ich total spontan in ein neu eröffnetes Geschäft ein paar Dörfer entfernt gefahren. Dort war nichts los, es ist auch richtig klein, aber die Beratung war super (man merkte, dass sie wirklich was verkaufen wollten) und ich schilderte mein Problem mit dem Kofferraum. Die Dame meinte, dass sie sich das nicht vorstellen könne und schlug vor es kurzerhand auszuprobieren. (Ich habe übrigens mal ausgemessen gehabt, dass die Wägen tatsächlich zu lang sind). Ohne Mühe bekam sie den Regenschirmbuggy leicht schräg in den Kofferraum. Ich war wohl zu blöd auf diese Idee zu kommen. Nun stand mir also eine viel größere Auswahl an Buggys zur Verfügung. Schnell habe ich mich wieder für einen von Hauck entschieden, den Torro. Ich habe keine Kritiken und keine Preisvergleiche gemacht, sondern mich einfach vor Ort überzeugen lassen. Tolles Fahrgefühl, die Kleine war sofort begeistert und häßlich war er auch nicht. Das Material fasste sich schön an, nicht so billig und das Sonnenverdeck war auch ganz anständig. Nebenbei entdeckte ich einen Ständer auf dem Regenbekleidung zu 50% reduziert war. Habe da auch gleich zugeschlagen und endlich ein Outfit besorgt. Nun darf sie mal mit Matschhose auf den Spielplatz. Juhu. Also mal schauen, ob der Buggy was taugt. Aber er erfüllte meine Kriterien, passt wunderbar in den Kofferraum. Ist viel leichter als der Kinderwagen und so manch andere Buggys und ich bin erstmal ganz happy. Vor allem, weil ich das Thema endlich abschließen kann. Sowas nervt mich nämlich immer sehr!

 

 

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8 Gedanken zu “Buggy kaufen das ist schwer

  1. Super, dass ihr einen Buggy gefunden habt – wir haben auch einen (von Maxi Cosi den Citi).
    Darf ich fragen wie viel ihr jetzt dafür bezahlt habt?
    mich nerven die ganzen Anschaffungen auch immer extrem 😀

  2. Ich kann dich gut verstehen. Wir haben auch ewig wegen dem Buggy recherchiert und wollten nicht mehr als 200 Euro ausgeben. Letztendlich ist es dann ein Gesslein Buggy geworden (so ein Schirmmodell nach deiner Definition, wie ich jetzt weiß). Aber ich bin nicht sooo zufrieden damit. Was toll ist und worauf wir beim Kauf achteten: Feste Rückenlehne (nicht nur Stoff), die bis ganz unten verstellbar ist, anwickelbare Fußstütze (damit das Kind beim Schlafen nicht die Beine abknicken muss), leicht (nicht mehr als 9kg) und großes Einkaufsnetz unten. Hat der Buggy alles. Zusätzlich kann man das Dach oben noch so verstellen/ziehen, dass es auch als Sonnernschutz genommen werden kann. Und in unseren kleinen Up! passt er auch prima rein. 🙂 Was mich aber am meisten stört, ist, dass er keine Federung hat. Beim Spatzieren durch die Stadt und Kopfsteinpflaster ist das absolut lästig, vor allem fürs Kind. Und die Räder geben dadurch beim Bordsteinwechsel keinen Stück nach, in Straßenbahnschienen bleibt man beinah stecken. Da ist der Moon bei den Schwiegis besser. Der lässt sich so in der Mitte falten und ist am Ende wie ein Z gut im kleinen Kofferraum verstaut. Da stört mich aber die Verabteitung und das Design wiederum sehr und er erfüllt eben nicht unsere Anforderungen (siehe oben). Ach ja… ich glaube DEN Traumbuggy zu einem akzeptablen Preis wird man wohl nicht finden. 😉

  3. Ohja den Moon finde ich auch von der Verarbeitung nicht schön. Sonst wär der schon in der engeren Auswahl. Der Rest ist ähnlich wie bei eurem. Mal schaun, ob ich gut damit klar komme. Ne Federung scheint er zu haben,

  4. Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema und bin am recherchieren. Zur Zeit ist der Chicco Lite Way in der engeren Auswahl, der hat zumindest bei Tests gut abgeschnitten. Aber mal schauen, jetzt schau ich mir auch mal noch die hier genannten an 🙂

    • Mach das und kauf einfach einen. Man kann sich nämlich auch dumm und dämlich recherchieren 😉
      Ich habe unseren noch gar nicht getestet. Fahr im Dorf ja weiterhin den großen Wagen.

  5. Ohje, da kommen Erinnerungen auf. thihi Lang lang ist’s her…
    Ich hab „damals“ gar nicht gewusst/darüber nachgedacht, worauf ich achten soll. Entsprechend unzufrieden war ich dann auch. Der Kinderwagen hatte eine nur mit Gurten verstellbare Rückenlehne – ätzend wenn das Kind mal eben eingeschlafen ist, denn verstellen ohne sie zu wecken, das hab ich kein einziges Mal geschafft. Hmpf. Der Buggy war dann eine spontane Anschaffung. Wir waren ohne Kinderwagen über Ostern weg. Ausflug nach Innsbruck. Kind schläft und lässt sich nicht wecken – wohl noch von der Fahrt geschlaucht. Nach 2 Stunden tragen haben wir dann einfach irgendeinen gekauft. Der war auch okay, mehr aber auch nicht (und kostete nur 50,- €).
    Mich erstaunen die Preise für einen einfachen Buggy ja doch ganz schön. Unser war damals einer der teuersten im Fachgeschäft. Und jetzt im Prinzip ab 150,- € aufwärts?! Wahnsinn, wenn man bedenkt, was ein Kinderwagen, Autositz und all der andere Kram auch noch kosten…

    Aber schön, wenn Ihr jetzt einen habt, der zu Euch passt. Ist ja auch eine ganze Menge wert. Und manchmal muss man wohl einfach kaufen, sonst überlegt man ewiglich. 😉

    GLG und einen schönen Start ins Wochenende
    die Alltagsheldin

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