10 Monate

Heute bist du 10 Monate jung, mein Schatz.

Auch dieser Monat war für uns alle wieder sehr aufregend. Dein Papa hatte nämlich drei Wochen frei und so konntet ihr eure Bindung noch weiter verstärken. Abends kuschelst du dich gerne auf Papas Arm und er tanzt mit dir zu „Aisha“. Dann schlummerst du schon mal ein und er kann dich still und heimlich im Bettchen ablegen. Das klappt momentan besser, als dich mit stillen ins Bett zu bringen. Du bist so schnell satt getrunken und danach leider gar nicht mehr müde. So turnst fleißig durchs Bett, machst verschiedene Melodien von deinem Babyfon an oder schaffst es den Radiowecker anzuschalten. Wenn ich dich eng an mich kuschel wehrst du dich dagegen. Lege ich dich alleine in dein Bett, wird sich sofort hingestellt und du schreist so lange und anhaltend, bis ich dich wieder raus nehme. So kam es, dass ich viele Abende gemeinsam mit dir ins Bett gegangen bin. Aber hey, das ist schon okay. Wenn du dann neben mir liegst, und immer wieder versuchst aufzustehen, obwohl du hundemüde bist, reibst dir die Augen und wirfst dich immer wieder auf mich. Du schnappst dir mein Kopfkissen, kuschelst dich hinein, schläfst fast und dann bäumst du dich wieder auf. Ich singe leise alle möglichen Lieder. Momentan gerne „Schlaflied für Anne“ oder summe einfach die Michel aus Lönnebergamelodie – Sing dudeldeisingdudeldei…irgendwann bewegst du dich nicht mehr und atmest gleichmäßig. Nachts wachst du weiter alle drei bis vier Stunden auf und möchtest zur Mama, stillen oder kuscheln und schläfst schnell weiter. Morgens wachst du ganz unterschiedlich auf. Zwischen halb acht und halb zehn ist alles drinnen. Manchmal muss ich dich wecken, wenn wir Termine haben. Seit ein paar Tagen schläfst du gerade die frühen Morgenstunden auf dem Bauch, die Beine angezogen. Das ist ein sehr süßer Anblick.

Diesen Monat waren wir auch wieder viel bei meiner Familie. Du hast mittlerweile alle sehr in dein Herz geschlossen und spielst sehr gerne mit allen und genießt es, dass immer jemand für dich da ist. Du bist ja das erste Baby und alle überhäufen dich mit Liebe. <3. Vorgestern habe ich das erste „Ma“ gehört. Das galt der Oma. DU hast es immer wieder verwendet und am Abend habe ich sogar einmal Oooma gehört. Die Oma wiederum behauptet, dass du zweimal Ommma gesagt hättest. Wie auch immer, du sprichst sie an, strahlst sie an und lachst, wenn du Oma hörst :). So konnten wir dich auch einen Abend, nachdem du endlich schliefst dort lassen und deine Eltern sind gemeinsam einen Trinken gegangen (haha).

Dem Hund hast du auch einen Namen verpasst. Er heißt „Wawa“. Ich sterbe immer ein bisschen vor Niedlichkeit wenn du schnell zu ihm krabbelst, Wawa rufst und mit beiden Händen nach ihm patscht. Leider sucht er immer schnell das Weite ;-).

Diesen Monat hast du das Schnalzen gelernt und so kannst du dich gerne ein paar Minuten beschäftigen oder machst es uns nach und lachst dabei. Überhaupt lachst du jetzt erst so richtig viel und auch von alleine. Du findest irgendwas witzig oder erzählst dir selber einen Witz und gluckst einfach. Knaller!

Du bist weiter zahnlos. Aber die Zähnchen haben dich arg gequält. Du warst so schrecklich wund, hattest Durchfall, wolltest nichts mehr essen und sehr anhänglich. Da hilft nur ganz viel Mama-Liebe und Abends vom Papa in den Schlaf tragen lassen. Immerhin schläfst du dann gut. Doofe Mistdinger :(.

Das Krabbeln geht immer flotter und du hast die ganze Wohnung zu deiner Zone erklärt. Überall,  jede Ecke wird aufgesucht und erforscht. So komme ich wenigstens gut zum aufräumen ;-). Gerne spielst du auch mit mir verstecken. Eben warst du doch noch in der Küche. Wo bist du hin? Aaah im Schlafzimmer. Wenn ich dich gefunden habe machst du dein typisches Ärmchenrudern und lachst mich an. Süße Maus, du! An beiden Händen kannst du richtig weit laufen und bist stolz wie Oskar, wenn du das jemanden vorführst. Ansonsten hast du nun begonnen an den Möbeln entlang zu laufen und zu klettern. Von der Couch auf die Heizung und von dort aufs Fensterbrett nur um an ein Glas zu kommen. Puh! Diesen Monat bekamst du deine ersten Krabbelschühchen. Die sind so süß! 🙂

Wir haben dich nun auch im Kindergarten angemeldet und warten mal gespannt ab, ab wann du einen freien Platz bekommst. Einen Vormittag ohne dich zu sein, kann ich mir noch gar nicht vorstellen. Aber in der Krabbelgruppe wirst du auch immer aktiver und hast schon zweimal kurz mit einem anderen Mädchen zusammen gespielt. Das brauchst du und tut sicherlich uns beiden gut.

Ich liebe Dich wirklich sehr und bin so dankbar die Zeit mit dir so unbeschwert genießen zu dürfen.

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