9 Monate

Heute bist du so lange auf der Welt, wie du in meinem Bauch warst. So ungefähr zumindest. Seit 18 Monaten dreht sich meine Welt um Dich. Du hast mein Leben um so vieles schöner gemacht. Heute ist auch Heilig Abend. Das erste Weihnachtsfest mit Kind. Das ist für mich was ganz besonderes. Wobei die nächsten Jahre bestimmt noch viel spannender werden, wenn du den Weihnachtszauber bewusst erleben wirst. Darauf freue ich mich sehr.
Im letzten Monat hast du so vieles gelernt. Du hast ganz plötzlich das Krabbeln angefangen. Erst hat es dein Papa für einen kurzen Moment beobachten können und dann sind wir bei deinen Großeltern gewesen und du hast den Hund gesehen und wolltest hinterher und als ob du nie etwas anderes getan hättest, bist du ihm einfach hinterher gekrabbelt. Ab da war nichts mehr vor dir sicher. Sei es der Schrank mit den Stricknadeln und der Wolle, Der Wasserkasten,der Mülleimer, der Laptop, die Maus, die Handys, die Steckdosen, die Glasvitrine, …
zielstrebig krabbeltest du immer zum Wohnzimmertisch und übtest das hochziehen. Einmal noch war ich verwirrt, und konnte nicht sagen, ob ich dich dort stehend abgestellt habe oder ob du dich hochgezogen hast, aber das war auch bald nicht mehr notwendig, denn du hast es innerhalb von zwei Tagen geschafft dich überall hochzuziehen. Am Tisch, am TV-Board, am Stuhl, am Bein, an der Dusche, an der Badewanne, an der Toilette, an der Küchenschublade, an der Spülmaschine, am Wasserkasten…eigentlich überall :-). Die ersten Schritte gehst du auch, wenn man dich an beiden Händen festhält und du bist so stolz auf dich. Du grinst so süß und möchtest immer, dass Mama und Papa dich bewundern. Von der kleinen Faulina fehlt hier auf jeden Fall jede Spur. Du bist jetzt ständig auf Achse!
Schön ist auch, dass du jetzt kommst und einfach sehr deutlich zeigen kannst, was du möchtest. Macht einiges einfacher.
Deine Haare sind so süß gewachsen und ich kann dir schon einen kleinen Seitenscheitel kämmen. Du plapperst immer mehr und steckst oft deine Finger in den Mund und spielst an deiner Unterlippe während du blablabla machst. Damit kannst du dich gerade morgens im Bett eine ganze Zeit lang beschäftigen!
Du liebst es in der Badewanne mit deinen Entchen zu sitzen und zu plantschen. Ca. 2 Wochen lang warst du im Fütterstreik. Du wolltest gar nichts mehr haben, was irgendwie breiähnliche Konsistenz hatte. Dafür hast du im Supermarkt eine ganze Scheibe Gelbwurst verputzt und mampfst fleißig Brötchen, Brezel, Kekse, Zwieback, Gemüse oder was du sonst so in die Finger bekommst. Gerne auch Papier 🙂
Aber mittlerweile isst du dafür besser denn je. Du öffnest endlich von alleine den Mund und isst deine Portionen schön auf. Dadurch bist du tagsüber vom stillen fast weg. Es gibt nur noch wenige Ausnahmen. Als du nämlich vor ein paar Tagen ein bisschen krank wurdest. Du warst das erste Mal ziemlich wund am Po. Das wickeln war sehr schmerzhaft für dich und du hast schon geschrien, wenn du den Wickeltisch gesehen hast. Außerdem hattest du leichten Durchfall und Schnupfen. Vieles deutete auf dein erstes Zähnchen hin. Aber bis heute ist noch nichts durchgebrochen. Wird schon noch!
Für mich ist es auf jeden Fall echt schrecklich dich so leiden zu sehen.
Um so schöner, dass es dir nun wieder besser geht. Heute morgen stauntest du nicht schlecht, als du morgens ins Wohnzimmer kam und dort das Weihnachtsbäumchen leuchtete. Du stelltest aber sehr schnell fest, dass der gemeine Baum fies piekst. Da du ja ein cleveres Kind bist, holtest du einfach dein Buch und hast damit gegen den Baum geschlagen ;-).
Frohe Weihnachten, mein Engel!

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