Hochzeitsvorbereitungen #01

Ich bin keine typische Braut. Woran man das merkt? Zum Beispiel daran, dass ich kein Hochzeitskleid habe, mir die Schuhe fehlen, sowie der Schmuck, der Friseur, Gedanken um die Tischdeko habe ich mir auch noch keine gemacht, welche Ringe wollen wir…ich könnte diese Liste unendlich weiter fortsetzen.
Mir fällt es viel einfacher zu sagen, was wir nicht wollen. Nämlich keine klassische Hochzeit, keine Tischordnung, keine gestellten Fotos, kein steifes Menü, mich verkleiden, keine Zeit für meine Gäste haben, zuviel Stress.
Es soll ein fröhliches, ausgelassenes Fest mit all meinen lieben Menschen sein. Ich möchte Spaß haben, tanzen, lecker essen und den Tag in vollen Zügen genießen. Wir haben jetzt um die 90 Zusagen. Das sind natürlich doch ein Haufen Menschen und so ganz ohne Organisation geht es dann doch nicht. Natürlich möchte ich auch eine schöne Braut sein. Im Urlaub haben sich hin und wieder kleine Albträume eingeschlichen. Da stand ich in meinem Kleid ohne Frisur und war total verzweifelt. Ich werde von immer mehr Leuten angesprochen, wie denn meine Vorbereitungen sind. Das sind wahrscheinlich alles deutliche Zeichen, dass ich jetzt echt mal anfangen muss meine Listen abzuhaken. Es sind noch 43 Tage. Jede Menge Zeit (rede ich mir jetzt mal ein).

Heute habe ich immerhin einen Termin mit der Goldschmiedin und mit unserer Location zur Essensbesprechung vereinbart. Sind ja schon mal zwei elementare Punkte. Dann muss ich dringend einen Friseur finden und mein Outfit vervollständigen. Der Mann braucht auch noch ein Outfit – nur was?! In den Blumenladen zwecks Brautstraussbesprechung erledige ich nächste Woche mal beim spazieren gehen. Nebenbei mal Ideen für die Deko raussuchen und eventuell Sachen bestellen. Playlisten erstellen. Den Gottesdienst planen und Liedblättchen gestalten. Das Baby an ein Fläschchen gewöhnen. einen Chauffeur für die Gäste suchen. Nachtisch an liebe Gäste verteilen. Ein paar Tanzschritte aufwärmen. Einen Rosenbogen für den Gottesdienst kaufen.

Das sind glaube ich die wichtigsten Dinge. Alles machbar. Bloß keine Panik auf den letzten Metern. Ich werde weiter berichten :o)

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5 Gedanken zu “Hochzeitsvorbereitungen #01

  1. Oh. Krass!
    Ich dachte, ich bin eine entspannte Braut, aber 43 Tage vor der Hochzeit kein Kleid, keine Schuhe, keine Ringe und kein Essen zu haben, wäre mir dann doch etwas .. zu entspannt. 😉
    Allerdings hab ich auch kein Baby, das ist natürlich schon ne andere Situation. *g*

    Ich wünsche schon mal viel Erfolg bei den restlichen Vorbereitungen!

    (Bei uns sind es noch 50 Tage…o_O)

    • Ein Kleid habe ich – nur kein typisches Hochzeitskleid. Aber mein Kleid hat eine schwierige Farbe. Schwierig zum kombinieren. Es ist corallenfarben. Nun soll ich dazu mal die passenden Schuhe finden. Seufz…ach das Baby ist daran nicht schuld. Wohl eher meine Demotivation ;o)

  2. ui, du heiratest auch am 25.8.? sehr witzig, nachdem unsere kinder auch bloss einen tag unterschied haben 😉 (naja, bei uns ist es „nur“ die feier, standesamtlich haben wir schon im dezember geheiratet.)
    naja, wir haben auch beide noch keine klamotten und ich suche noch jemanden, der fotografiert. das kind verweigert hartnäckig die flasche und hat ab und an ausgeprägte nurmama-phasen. mal schauen, wie sich das bis dahin entwickelt…

    vor der standesamtlichen hat der mann sich in der letzten woche noch einen anzug zugelegt, daher vorher noch diplom geschrieben und verteidigt hat und umgezogen ist. manchmal braucht man eben ein bissl druck. am ende rüttelt sich alles zurecht.

    • Oh das ist ja echt lustig. Scheinen wir ja einiges gemeinsam zu haben. Standesamtlich haben wir auch schon im Februar geheiratet. Jetzt wird eine freie Trauung mit anschließender Feier noch folgen! Ja ich gehöre auch zu den Leuten die erst Druck brauchen bevor sie richtig losstarten. Aber ich komm damit gut klar 🙂

  3. Wohoa, solange Du halbwegs die Ruhe weg hast, bist Du noch gut in Deinem Plan – wobei das auch nur klappen kann wenn die großen Brocken bereist geklärt sind und das hört sich so an … trotzdem, genieße diese Vorfreude und Rumrödeln auch ein wenig, denn das gehört finde ich auch irgendwie dazu 😉

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