Schlafstätte

Hier kommt der zweite Teil der Aktion „Blog dein Wissen!“.
Heute geht es um die Schlafstätte von Rumpelina.

Für mich war sofort klar, dass ich eines dieser Beistellbettchen haben möchte. Von allen Seiten habe ich nur positives darüber gehört und fand die Vorstellung, dass die Kleine ihr Bettchen so nahe an unserem hat und ich mit ihr kuscheln kann wenn sie (oder ich) es brauchen toll. Also begab ich mich auf die Suche und bin bei Ebay Kleinanzeigen fündig geworden. Inklusive Gitter zum Verschließen und Himmel. Meine Mama hat auf einem Flohmarkt ein süßes Netschen & Himmel gefunden und so konnte ich relativ günstig ein kuscheliges Babybettchen herrichten. Wir haben uns trotz den ganzen Empfehlungen zum plötzlichen Kindstod entschieden, dass das Bettchen ein Himmel und ein Nestchen bekommen soll. Es ist gemütlich, die kleine fühlt sich wohl und den Himmel lass ich an einer Seite offen. Das Zimmer ist immer gut gelüftet und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass sie dort keine Luft kriegen soll. Dann stellten wir leider fest, dass der Holzrahmen von unserem Bett zu breit ist und die vorgesehenen Haken nicht passen. Da ich die Preise für ein Verlängerungsstück vollkommen übertrieben fand, hat uns ein lieber Freund kurzerhand zwei längere Metallhaken zusammengeschweisst. Die sind vor allem noch stabiler. Perfekt. Um die Lücke zu unserem Bett zu schließen habe ich einfach eine zusammengerollte Decke dazwischengelegt. Das war also der Plan.

Rumpelina hat aber die ersten 4 Wochen sofort gemerkt, wenn man sie heimlich auf ihre Matratze legen wollte. Zack – Augen auf und Gebrüll. Ich habe sogar versucht ihre Matratze vorzuwärmen. Auch das haute nicht hin. Also schlief die Kleine die ersten Wochen mehr oder weniger in meinem Arm, auf meinem Bauch oder neben mir. Mittlerweile schaffe ich es aber sie nach dem einschlafen umzubetten. So können wir beide besser und länger schlafen. Das Beistellbettchen ist super praktisch. Zum Stillen roll ich sie schnell rüber – manchmal schlafen wir beide dabei ein. Sie spürt uns und wir haben zum Glück (Klopf auf Holz) wunderbar ruhige Nächte.
Momentan arbeite ich daran, die abends alleine in ihr Bettchen zu bringen. Das klappt gar nicht. Kaum schleiche ich mich aus dem Zimmer wird sie wieder wach. Aber das wird schon noch. Das Verschlussgitter ist meiner Meinung nach aber total überflüssig. Tagsüber liegt sie nicht in ihrem Bett und nachts benötigen wir das nicht.

Tagsüber schläft sie meist in ihrer Federwiege. Auch hier haben wir ein bisschen improvisiert. Von meiner Cousine habe ich ein Lullababy Feder mit einem Netz ausgeliehen bekommen. Da wir keinen passenden Korb hatten, nehmen wir immer die Softtasche vom Kinderwagen und legen sie rein. Nur mit zunehmenden Gewicht von Rumpelina biegt sich das immer mehr durch. So legten wir letzte Woche noch ein Brett drunter. Dadurch hat das ganze auch mehr Speed bekommen. Und Rumpelina gefällt es sichtlich kräftig hin und her geschaukelt zu werden. Meist schläft sie da oder wir nehmen die Tasche raus und stellen sie neben uns. Je nachdem wo wir gerade sind (Büro, Wohnzimmer, Bad, Küche…).

Wenn das Geschrei groß ist, hilft entweder pucken und wiegen. Oder aber, wenn ich dringend kochen oder aufräumen muss, dann wird sie in die Manduca geschnallt. Dann schläft sie auch meist recht schnell ein. Aber nur, wenn nebenbei Musik läuft und ich mit ihr tanze ;-). Das ablegen in ihre Tasche klappt meist gut. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass sie auf den Bauch gelegt wird, sonst wird sie durch die Drehung wach.

Wenn die Kleine nicht mehr in ihr Beistellbettchen passt, kaufen wir ein Kindergitterbett und entscheiden dann, ob wir es bei uns aufbauen oder den Versuch starten es in ihr Kinderzimmer zu stellen. Das wird man dann aber sehen. Über kurz oder lang wird sie bestimmt in ihrem Zimmer schlafen.

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4 Gedanken zu “Schlafstätte

  1. Das Gitter beim Babybay lernte ich dann zu schätzen, als mein kleiner Mann nachts und vor allem auch tagsüber auf Futtersuche ging und überall im Bett auftauchte. Es ar auch dann sinnvoll als er abends alleine einschlief und er so etwas gesicherter war – aber da war er schon 7 Monate alt.

    • Oh! Ich habe wirklich noch gar nicht in die Zukunft gedacht. Kann mir so schwer vorstellen, dass das Würmchen irgendwann krabbelt. Aber stimmt schon. Dann macht das Gitter deutlich mehr Sinn. Danke 🙂

  2. Wir haben das große Babybay gehabt und auch ein Gitter, aber nie genutzt, da es ebenfalls bei uns ans Bett geschraubt wurde. Bei einer Freundin habe ich es aber gesehen und fand das ganz nett, sie haben das Bett (mit Rollen) tagsüber einfach ins Wohnzimmer gerollt als Stubenwagenersatz und abends ans Bett, so haben sie tagsüber das Gitter genutzt und abends einfach die Feststellbremsen an den Rollen. 🙂 Das hätte ich sicher auch gemacht, aber durch unsere zwei Etagen wäre es mir mühsam gewesen das Bettchen hoch und runter zu tragen.

    Wir hatten auch einen geliehenen Stubenwagen tagsüber genutzt. Das war ein umfunktionierter alter Weiden-Wäschekorb mit Fahrgestellt und Himmelstange. Dort lag unsere Maus bis fast zum 6. Monat drin und hat vor allem das Mobile oben an der Himmelstange geliebt. Später fand sie heraus, dass sie strampeln muss damit es sich bewegt, du kannst dir gar nicht vorstellen was da manchmal los war. 😉

    Eure Idee mit der KiWa-Tasche ist auch toll. 🙂 Allerdings empfehle ich euch sie spätestens in einem Monat auch ruhig mal auf eine Krabbeldecke auf den Boden zu legen, evtl. ein Spieltrapez zum Anschauen in der Nähe. Sie wird so noch mehr Bewegungsfreiheit und Ausblicke haben.

    • Ach die Kleine liegt mehrmals täglich auf ihrer Krabbeldecke und turnt fleißig unter ihrem Spieltrapez. Das ist ja sowas von goldig wie sie dabei gluckst und Spaß hat. 🙂
      Seit drei Tagen hat sie aber eine Wippe und ist ein totaler Fan von dem Ding.
      Ach sind schon süß die Zwerge.
      Bin auch gespannt, wann sie anfängt bestimmte Sachen absichtlich zu tun, weil sie so etwas erreichen will (z.B. greifen oder selber wippen).

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