schöne Tage

Der Liebste hat sich den Brückentag freigenommen und so hatten wir ein richtig schönes langes Wochenende. Das war mal richtig schön!
Wir waren einen Tag bei meinen Eltern, haben Freitag unsere Freunde zum Grillen eingeladen und viel Zeit im Garten und auf dem Balkon verbracht. Rumpelina war die meiste Zeit richtig gut drauf. Sie lacht jetzt auf eine ganz andere Art als vor zwei Wochen noch. Sie gibt dabei die süßesten Töne von sich und strahlt über das ganze Gesicht. Ich bilde mir sogar ein, dass sie jetzt gute oder schlechte Laune hat und uns zeigt. Besonders gerne mag sie momentan das wickeln. Kaum wird sie auf dem Wickeltisch abgelegt gluckst sie drauf los. Ach – ich bin ja soo verliebt <3
Außerdem haben wir es endlich geschafft unsere Hochzeit ein wenig weiter zu planen und haben die Einladungskarten und Dankeskarte für die Geburt gestaltet und die Druckaufträge weggeschickt. Nun bin ich sehr gespannt wie das dann aussieht wenn wir sie in der Hand halten.
Heute habe ich mal total verschlafen. Gegen 11.00 Uhr kriechen wir aus dem Bett und machen uns schnell fertig – wollte unbedingt bis 13.00 Uhr einen Reisepass für Rumpelina beauftragen und musste vorher noch das biometrische Passfoto (was für ein Spaß ;) ) ausdrucken. Habe es geschafft – nur war natürlich doch die Unterschrift des Vaters notwendig (hab ich ja gleich gesagt, aber nein…). Naja dann morgen nochmal…

Öröööö

Vor sich hinbrabbelnde Babys sind ja einfach nur süß. Wenn Rumpelina gut gelaunt ist kann sie schon die verschiedensten Töne hervorbringen. Ein “Wort” wiederholt sich ständig. Fast jeden Morgen werde ich mit einem gut gelaunten “ÖRÖÖÖÖ” begrüßt. Eine Freundin stelle kürzlich die Hypothese auf, dass sie damit vielleicht französisch spricht und eigentlich “Heureux” sagt. Das heißt nämlich glücklich. Ganz bestimmt. Ist ja auch meine Tochter – ein Glückskind :-)

Rituale beim Schlafen gehen

Thema der Woche #03 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:

Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?


In der dritten Woche wird nach speziellen Ritualen beim schlafen gehen der Babys gefragt. Ein sehr spannendes Thema. Diesmal bin ich sehr neugierig, welche Rituale andere Eltern für ihre Kinder haben und muss dann überlegen, welche denn für uns in Frage kommen.
Da Rumpelina ja erst 8 Wochen alt ist, haben wir noch kein richtiges Ritual. Wir versuchen aber die Abende meist gleich zu gestalten. Wünschenswert wäre, wenn Rumpelina am frühen Abend alleine ins Bett geht. Aber das ist bis jetzt immer gescheitert und endete doch so, dass sie auf Paps Arm kuschelt und an seinem Finger saugt. Sie ist am Abend einfach hellwach, schaut uns mit großen Augen an und möchte definitiv nicht vor 22 oder gar 23 Uhr ins Bett gehen. Teilweise gehe ich sogar vor ihr ins Bett. Sie scheint da ganz nach ihrem Papa zu kommen. Der mag auch immer erst möglichst spät ins Bett. Oder sie genießt die exklusive Papa Zeit – auch möglich. Gestern sind wir mal alle gemeinsam ins Bett gegangen. Sie erzählte uns noch was und ist schließlich seelig eingeschlafen.
Abends wird Rumpelina immer vom Papa bettfein gemacht. Dann bekommt sie ihren Schlafanzug und den Schlafsack an und wird im Bett ein letztes Mal gestillt. Dann wird ihre Schnuggispieluhr mit der Melodie “Guten Abend gute Nacht” ein paar Mal angemacht. Sie bekommt von uns ein oder mehrere Küsschen und soll schlafen. Wie gesagt, das klappt mal mehr und mal weniger gut – aber wir arbeiten dran.
Wenn sie älter wird wollen wir ihr auf jeden Fall etwas vorlesen. Das war für mich als Kind das größte. Vor allem wenn der Papa mal da war und ich mir jedes Mal die selbe Geschichte ausgesucht habe. Außerdem finde ich es super wichtig, dass mein Kind einen Bezug zu Büchern bekommt. Dann wäre es auch schön, wenn wir alle drei zusammen an ihrem Bett sitzen und wir erzählen was wir am Tag so erlebt haben, was schön war, was vielleicht nicht gut war und eventuell kleine Gebetsanliegen. Wie wir das umsetzen weiß ich auch nicht. Da hilft Rumpelina aber vielleicht auch mit ihre Ideen dann miteinzubringen. Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig wenn die Kleine anfängt so sprechen. Hach…

Schlafstätte

Hier kommt der zweite Teil der Aktion “Blog dein Wissen!”.
Heute geht es um die Schlafstätte von Rumpelina.

Für mich war sofort klar, dass ich eines dieser Beistellbettchen haben möchte. Von allen Seiten habe ich nur positives darüber gehört und fand die Vorstellung, dass die Kleine ihr Bettchen so nahe an unserem hat und ich mit ihr kuscheln kann wenn sie (oder ich) es brauchen toll. Also begab ich mich auf die Suche und bin bei Ebay Kleinanzeigen fündig geworden. Inklusive Gitter zum Verschließen und Himmel. Meine Mama hat auf einem Flohmarkt ein süßes Netschen & Himmel gefunden und so konnte ich relativ günstig ein kuscheliges Babybettchen herrichten. Wir haben uns trotz den ganzen Empfehlungen zum plötzlichen Kindstod entschieden, dass das Bettchen ein Himmel und ein Nestchen bekommen soll. Es ist gemütlich, die kleine fühlt sich wohl und den Himmel lass ich an einer Seite offen. Das Zimmer ist immer gut gelüftet und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass sie dort keine Luft kriegen soll. Dann stellten wir leider fest, dass der Holzrahmen von unserem Bett zu breit ist und die vorgesehenen Haken nicht passen. Da ich die Preise für ein Verlängerungsstück vollkommen übertrieben fand, hat uns ein lieber Freund kurzerhand zwei längere Metallhaken zusammengeschweisst. Die sind vor allem noch stabiler. Perfekt. Um die Lücke zu unserem Bett zu schließen habe ich einfach eine zusammengerollte Decke dazwischengelegt. Das war also der Plan.

Rumpelina hat aber die ersten 4 Wochen sofort gemerkt, wenn man sie heimlich auf ihre Matratze legen wollte. Zack – Augen auf und Gebrüll. Ich habe sogar versucht ihre Matratze vorzuwärmen. Auch das haute nicht hin. Also schlief die Kleine die ersten Wochen mehr oder weniger in meinem Arm, auf meinem Bauch oder neben mir. Mittlerweile schaffe ich es aber sie nach dem einschlafen umzubetten. So können wir beide besser und länger schlafen. Das Beistellbettchen ist super praktisch. Zum Stillen roll ich sie schnell rüber – manchmal schlafen wir beide dabei ein. Sie spürt uns und wir haben zum Glück (Klopf auf Holz) wunderbar ruhige Nächte.
Momentan arbeite ich daran, die abends alleine in ihr Bettchen zu bringen. Das klappt gar nicht. Kaum schleiche ich mich aus dem Zimmer wird sie wieder wach. Aber das wird schon noch. Das Verschlussgitter ist meiner Meinung nach aber total überflüssig. Tagsüber liegt sie nicht in ihrem Bett und nachts benötigen wir das nicht.

Tagsüber schläft sie meist in ihrer Federwiege. Auch hier haben wir ein bisschen improvisiert. Von meiner Cousine habe ich ein Lullababy Feder mit einem Netz ausgeliehen bekommen. Da wir keinen passenden Korb hatten, nehmen wir immer die Softtasche vom Kinderwagen und legen sie rein. Nur mit zunehmenden Gewicht von Rumpelina biegt sich das immer mehr durch. So legten wir letzte Woche noch ein Brett drunter. Dadurch hat das ganze auch mehr Speed bekommen. Und Rumpelina gefällt es sichtlich kräftig hin und her geschaukelt zu werden. Meist schläft sie da oder wir nehmen die Tasche raus und stellen sie neben uns. Je nachdem wo wir gerade sind (Büro, Wohnzimmer, Bad, Küche…).

Wenn das Geschrei groß ist, hilft entweder pucken und wiegen. Oder aber, wenn ich dringend kochen oder aufräumen muss, dann wird sie in die Manduca geschnallt. Dann schläft sie auch meist recht schnell ein. Aber nur, wenn nebenbei Musik läuft und ich mit ihr tanze ;-) . Das ablegen in ihre Tasche klappt meist gut. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass sie auf den Bauch gelegt wird, sonst wird sie durch die Drehung wach.

Wenn die Kleine nicht mehr in ihr Beistellbettchen passt, kaufen wir ein Kindergitterbett und entscheiden dann, ob wir es bei uns aufbauen oder den Versuch starten es in ihr Kinderzimmer zu stellen. Das wird man dann aber sehen. Über kurz oder lang wird sie bestimmt in ihrem Zimmer schlafen.

Schlafverhalten

Ich schreibe nun auch einen kleinen Beitrag zum Schlafverhalten von der kleinen Rumpelina. Es handelt sich hierbei um die Aktion “Blog Dein Wissen!” von Mama Miez. Finde es sehr spannend die unterschiedlichen Erfahrungen zu lesen und sich so eventuell noch Tipps und Anregungen zu holen.

Rumpelina ist ja erst 6 Wochen alt. Daher kann ich natürlich nur über diesen Zeitraum berichten. Obwohl, ich beginne mal mit der Schwangerschaft. Denn auch Babys im Bauch haben einen regelmäßigen Schlafrythmus. Zumindest konnte ich den bei Rumpelina beobachten. Dazu sollte man vielleicht wissen, dass ich eine der größten Penntüten schlechthin bin. Ich bin durchaus dafür verschrien, dass ich überall schlafen kann wenn ich wirklich müde bin. Während der Schwangerschaft hatte ich also schon so meine Bedenken, wann ich denn meinen wertvollen Schlaf bekomme. Ich war immer der Überzeugung, dass ich mindestens 10 Stunden Schlaf benötige. Interessanterweise hat sich das aber bereits in der Schwangerschaft verändert. Ich war morgens einfach wach und fit. Mir reichten plötzlich 7-8 Stunden. Aber hier geht es ja nicht um mein Schlafverhalten – obwohl der ja eng mit dem des Kindes verbunden ist. Rumpelina passt sich auf jeden Fall meinem Rhythmus an. Meine ebenfalls schwangere Frauenärztin fragte mich jedes Mal: “Und, können Sie nachts noch schlafen?!” und beneidete mich, als ich antwortete, dass Rumpelina im Bett noch eine ausgiebige Turnstunde hat, dann aber die Nacht durchschläft – oder ich bemerke es nicht und schlafe tief und fest?! Auf dem Weg zur Arbeit tanzte sie dann zur Musik im Auto und wurde richtig aktiv.

So, nun aber zum Schlafverhalten seit sie auf der Welt ist. Was soll ich sagen? Ein Sonnenscheinbaby. Anfangs hat sie fast nur geschlafen. Stundenlang konnte ich mein Baby anschauen, bewundern und habe sie teilweise wecken müssen, weil meine Brüste schon am überlaufen waren. Ich konnte auch kaum Fotos machen, wo sie mal wach ist. Das war nämlich nur zum trinken. Anschließend ist sie wieder erschöpft auf meiner Brust eingeschlafen. Problematisch war jedoch schon immer die späten Abendstunden. Zwischen 20.00 und 22.00 Uhr, manchmal auch bis 23.00 Uhr. Genau dann, wenn ich nämlich richtig müde und erschöpft ins Bett möchte. Genau dann wird die Kleine wach, aktiv und nöhlig. Sie jammert erst Mal ohne ersichtlichen Grund. Mittlerweile denken wir aber, dass sie einfach Bauchweh hat. Nur akzeptiert sie keinen Schnuller zur Beruhigung. Was hilft ist stundenlang herumtragen, vorzugsweise im Fliegergriff oder auf Papas Arm liegen und an seinem kleinen Finger saugen. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Papa schaut Tatort, Großstadtrevier oder was die Mediathek sonst so zu bieten hat und die kleine saugt, saugt und saugt. Bis sie irgendwann erschöpft die Äuglein zu macht. Meistens still ich sie noch und dann gehen wir alle schlafen. Irgendwann scheint sie den Punkt überwunden zu haben. Manchmal denke ich auch, dass sie sich gegen das Einschlafen wehrt. Das könnte sie von ihrem Papa haben. Der möchte auch am liebsten möglichst spät ins Bett.

Die Nächte sind dann auf jeden Fall sehr ruhig. Wenn sie Hunger hat meldet sie sich durch ein leichtes Brummen und schläft nach dem stillen anstandslos weiter. Meist trinkt sie gegen 4 Uhr und dann wieder um halb sieben. Gegen 8 setzt dann ihre Verdauung ein und sie drückt und presst. Wenn wir tagsüber nichts geplant haben, kuscheln wir uns dann nach dem wickeln noch ins Bettchen. Wenn sie wieder richtig schläft geh ich schnell duschen. Wenn ich sie wecken muss, dann erinnert sie mich total an ihren Papa. Sie streckt und reckt sich, knurrt, knötert, zieht die lustigsten Grimassen – einfach goldig.

Mittlerweile ist sie auch tagsüber richtig wach. Sie ist stellenweise mehrere Stunden am Tag wach. Es gibt solche Tage und solche. Mal ist sie 8,5 Stunden wach – und auch dementsprechend schlecht gelaunt. Mal macht sie viele Nickerchen.

Ich weiß, dass ich mich nicht beschweren kann. Aber hey: das Kind hat meine Gene. War ja klar, dass es viel schläft :-) . Aber ich bin dennoch auf die weitere Entwicklung gespannt. Sind ja erst 6 Wochen vorbei.

 

Stand der Dinge

Einfach um es mal festzuhalten, falls ich mich später mal versuche zu erinnern, wie denn die erste Zeit mit Rumpelina so war:

Sie ist heute 5 Wochen und 4 Tage alt. Nach ca. 2-3 Wochen hat sie angefangen ihren Blick zu fixieren und Dinge näher anzuschauen. Das erste Mal ist es mir aufgefallen, als sie ihre Teddyrassel ganz lange anschaute. Seit ein paar Tagen nimmt sie das Mobile über dem Wickeltisch richtig wahr und freut sich jeden Morgen es zu sehen. Das ist richtig süß! Auch den kleinen Panda und ihren Kuscheltierpauli betrachtet sie ausgiebig. Natürlich werden auch die Gesichter von Mama und Papa genauestens studiert. Heute baute ich ihr Sportcenter zusammen. Diese Holzdinger, wo sich die Kinder drunterlegen und Spaß haben sollen ;-) . Erstaunlicherweise hatte sie den auch. Über eine halbe Stunde lag sie glucksend und mit ganz wachem Blick auf ihrer Krabbeldecke und bestaunte die Ringe und Männchen.

Das erste bewusste Lächeln beobachtete ich letzte Woche. Eine Freundin die zufälligerweise Lachyogalehrerin ist nahm die Kleine auf den Arm und zack wurde sie angelacht. Unfair. Das erste Lachen ging nicht an Mama :’(. An Omas Geburtstag wurde die Oma gleich mehrfach angelächelt. Nun gut, das war eben Rumpelinas Geschenk. Aber einen Tag später wurde auch ich endlich angelächelt. Hach.

Nach und nach kommen immer mehr verschiedene Geräusche aus ihr hervor. Ein Glucksen, ein Brabbeln….vor allem morgens kann sie längere Zeit am Stück fröhlich vor sich her plappern.

Schreien kann sie auch wie eine ganz Große. Mittlerweile kann ich die verschiedenen Schreiarten ganz gut zuordnen. Obwohl sie doch meist nur schreit, wenn sie Hunger hat. Das ist ja ganz einfach zu erfüllen. Aber wehe sie schreit aus Langeweile…pucken hilft auf jeden Fall immer. Ich versuche aber schon sie erst anders zu beruhigen (Musik, Singen, Manduca tragen, Fliegergriff, wickeln,…).

Einen Schnuller nimmt Rumpelina höchst ungerne. Wir haben verschiedene durchprobiert. Nur wenn sie sich extrem aufregt oder in Rage schreit findet sie darin Trost. Lieber saugt sie abends stundenlang an Papas Finger. Seit gestern steckt sie sich zielsicher immer wieder ihr Fäustchen in den Mund und saugt daran.

Die Manduca wird fast immer gerne von ihr angenommen. Ist ja auch schön an Mamas Brust. Sie schläft auch meist nach wenigen Minuten ein und kann dann heimlich in ihr Bettchen gelegt werden. Wichtig ist hierbei sie auf den Bauch zu legen. Das war ein Tipp meiner Hebamme und funktioniert super!

Spazierenfahren im Kinderwagen ist spitze. Kaum geht es los fallen die Äuglein zu! Auto fahren findet Rumpelina sehr spannend und beobachtet immer alles ganz genau. Bloß nicht schlafen! Einkaufen findet sie blöd. Da ist es meistens total kalt und alle Leute wollen sie anschauen…da würde ich auch schreien ;-) .

Schlafen (nachts) klappt soweit ganz gut. WENN sie denn mal eingeschlafen ist. Meistens funktioniert das einschlafen nämlich nur auf Papas Arm. Klar, den hat sie den ganzen Tag auch nicht gesehen…dann schläft sie in der Regel 4-5 Stunden, wird dann gestillt und gewickelt und schläft noch weitere 2,5 Stunden. Ihr Babybay wurde anfangs gar nicht angenommen. Sie hat es doch tatsächlich gemerkt, ob sie auf meiner Matratze oder ihrer liegt. Aber seit 4 Nächten üben wir das jetzt. Denn ich kann deutlich ruhiger schlafen, wenn sie in ihrer Bucht liegt :-) .
Tagsüber hat sie die ersten Wochen nur geschlafen. Aber seit einer Woche hat sie deutlich mehr Wachphasen und schaut sich neugierig in ihrer neuen Welt um.

Das Stillen funktioniert zum Glück echt gut. Wir versuchen gerade die Stillabstände tagsüber von 1,5 Stunden auf 2,5 Stunden zu verlängern. Ist sie dann am trinken, saugt sie rekordverdächtig drauf los und ist nach ca. 8 Minuten mit einer Brust fertig. Da das soooo anstrengend ist, pennt sie danach oft auf meiner Brust ein. Beim trinken gibt sie so süße Geräusche von sich. Ein Singsang, ein seufzen, ein gieriges Schlucken – je nachdem.

Heute haben wir die 5 Kilo Marke geknackt. Mein Baby hat unglaublich süße Speckbäckchen und scheint noch fleißig weiter wachsen zu wollen :-) .

Ja – ich bin unglaublich verliebt in das goldige Baby. Aber so sollte das ja auch sein!

Frühlingstage

Die ersten schönen Frühlingstage habe ich gut mit Rumpelina verbracht. Am Freitag sind wir das erste Mal alleine eine längere Strecke mit dem Auto gefahren. Die Maus schaut dabei immer ganz neugierig und aufmerksam. Von wegen Babys schlafen alle beim Auto fahren…

Bei meiner Familie wurde Rumpelina von allen verhätschelt und herumgetragen. Es war immer jemand da, der sie knuddeln und tragen wollte. Ich habe die Zeit derweil auf der Terasse genossen. Da stellte sich mir aber die Frage, darf ein Baby mit Sonnencreme länger im Schatten sein? Welche Sonnencreme ist empfehlenswert? Muss ich sonst auf irgendwas achten? Was zieh ich dem schwitzenden Kind an? Sooo viele Fragen und leider keine junge Mami in meinem Familien- und Freundeskreis. Wäre über Kommentare echt dankbar!!

Samstag bekam ich von jetzt auf gleich heftige Schmerzen in der linken Brust. Stillen war weiter schmerzfrei. Aber jede Berührung und Bewegung war echt die Hölle. Mit Quarkwickel, Rotlicht und viel Bettruhe wurde es Sonntag Nachmittag wieder besser. Heute alles wieder gut. Was auch immer das war. Fieber hatte ich zum Glück nicht.

Heute waren zwei Freundinnen zum frühstücken da. Dann ging es weiter zum spazieren gehen und dann haben wir noch einen Bummel durch die Geschäfte gemacht und uns einen megaleckeren Erdbeereisbecher gegönnt. Ach was für ein schöner Tag! Rumpelina war die meiste Zeit ganz friedlich und genoss die frische Luft und die Bewegung.

Danke

Ich will es einfach Mal schriftlich festhalten: es ist so ein tolles Gefühl, wie viele liebe Menschen uns in der Anfangszeit mit unserer kleinen Familie unterstützen. Eigentlich schon in der Schwangerschaft. Angefangen mit unserem Umzug, wo wirklich wahnsinnig viele Freunde aktiv mit angepackt haben. Meine Eltern sind für uns momentan sicherlich die wichtigste Stütze – egal was ist – sie helfen, hören zu, geben Ratschläge, sind für uns da. DANKE!!!

Aber auch meinen liebsten Freundinnen ein großes Danke schön. Etwas hilflos was das alleine einkaufen gehen mit der kleinen Rumpelina betrifft (vor allem wenn man gerade kein Auto hat), findet sich immer jemand der einfach mal mitgeht. Die Herzfreundinnen sind ganz begeistert vom Einkaufswagen mit Baby schieben und freuen sich wenn sie die Kleine danach stundenlang auf dem Arm in den Schlaf streicheln dürfen. Hach. Das bedeutet mir vor allem so viel, weil ich wirklich die erste bin die ein Kind bekommen hat. Es ist so schön zu sehen, dass sie alle so reges Interesse zeigen und mich nicht ausschliessen. Da werden Verabredungen zum Kaffee trinken eben zu mir verlegt oder in ein familienfreundliches Café. Ich freue mich jetzt schon, wenn die Kleine etwas älter wird und ganz viele Babysitter hat :-) . Nun wäre es natürlich noch schön, wenn ein oder zwei Freundinnen auch langsam mal in Richtung Familienplanung denken würden *hihi*.

 

1 Monat

Meine süße Maus ist heute schon ein Monat auf der Welt. Es ist wirklich kaum greifbar, wie sehr sich das Leben durch sie verändert hat. Wie sehr sie uns ans Herz gewachsen ist, jeden Tag ein Stückchen mehr! Die Neugeborenenzüge verschwinden täglich mehr und unsere kleine Fressraupe nimmt weiter fleißig zu. Sie hat zuckersüße Speckärmchen und Beinchen. Sie lächelt immer wieder unbewusst und präsentiert sich weiterhin als pflegeleichtes, zufriedenes, ausgeglichenes, süßes Baby. Sie macht es mir so einfach in meine Mutterrolle hineinzuwachsen. Heute könnte ich pausenlos an meinem Baby riechen. Babys riechen ja soooooo guuuut!!! Sehr gut, dass sie sich noch nicht dagegen wehren kann *hihi*.

Die Woche Krankenhaus haben wir zum Glück gut überstanden und uns wieder gut zu Hause eingefunden. Es freuen sich so viele liebe Menschen mit uns und schreiben uns Briefe, Karten, Mails, rufen an, kommen vorbei und schenken schöne Sachen. Hach.

Ich bin so dankbar, dass mein Kind gesund und munter ist. Der erste Monat war sehr aufregend und ich bin gespannt, was der nächste Monat zu bringen wird. Ich liebe Dich, mein Herz ♥.

 

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